ZAT I
Neue Saison, neues Glück.
Nach Rang 7 in der Ligue 1, Viertelfinale im Coupe de France und und Halbfinale im Coupe de la Ligue. Dazu Rang 6 in der Hauptrunde EL.
Tempi passati.
Dieses Jahr sind es nur 12 Teams in der Ligue, also deutlich weniger als mit 18 Teams.
Also ein neuer Modus mit jeweils 2 Heim- und Auswärtsspielen um auf 44 Spiele zu kommen.
Nun denn, zuerst werden Valenciennes FC (H), EA Guingamp (H),
RC Lens (A) und S. Réunis Kaysersberg (A) von Stade Rennes erwartet.
Also, ab ins Schlusstraining und das Beste für den Saisonbeginn erhoffen. Vielleicht zeigt schon ein kleiner Trend.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
ZAT VIII
Ja nun, Wer hat an der Uhr gedreht?
Die Hinrunde ist bereits vorbei. Mit Rang 5 und 36 Punkten war das Abschneiden durchaus zufriedenstellend.
Auch der Start in die Rückrunde war zufriedenstellend. ein 5:0 Heimsieg gg. den Valenciennes FC und auswärts ein 0:4 gg. den EA Guingamp.
Damit verbleibt nach 24 Spielen Rang 5 mit 39 Punkten. Zu Rang 1 (AS Saint Etienne) sind es 4 Punke Rückstand, zu Rang 11 (AJ Auxerre) sind es 16 Punkte Vorsprung.
Nun denn, es geht direkt weiter. In den Heimspielen SC Bastia und FC Sochaux, in den Auswärtsspielen S. Reunis Kaysersberg und Paris Saint Germain.
Also, ab ins Training und das Beste hoffen.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
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Die Bundesliga wollte ihn verhaften, die Ligue 1 ihn vergessen – und am Ende hat die Büroklammer gewonnen. Ein verlegter Registrierungszettel beim VfB Stuttgart, fertig ist das Déjà-vu: SamiNo steht wieder an der Seitenlinie von AJ Auxerre und flickt das Netz, als wäre es die Tabelle.
Die sieht nämlich aus wie eine betrunken gezeichnete Treppe: Auxerre auf Platz 11 von 12, 23 Punkte, 33:60 Tore, ein Torverhältnis so freundlich wie eine Steuerprüfung im Juli. Vorne schnaufen Saint-Étienne (43) und Valenciennes (42), während unten Sochaux (21) mit dem Toaster in der Badewanne sitzt und hofft, dass der FI-Schalter noch mal Gnade walten lässt.
Und irgendwo dazwischen: OSC Lille (31 Punkte) – geführt von Terrormopp, dem Mann, der in den letzten Jahren über SamiNo so viel Text produziert hat, dass die eigenen Fand rot werden. Jetzt? Funkstille. Terrormopp ist so leise geworden, dass selbst ein VAR-Mikrofon nur Tinnitus aufzeichnet. Vielleicht liegt’s daran, dass Lille bei der Musik steht, aber keiner tanzt: Platz 10, Maniküre an der Abstiegszone.
„Wenn wir schon fallen, dann nehmen wir wenigstens den mit, der jahrelang unten an unserem Hosenbein geknabbert hat“, sagte SamiNo trocken. „Und falls Lille doch reden will: Bitte nur nach dem Spiel – wir mögen es, wenn die Ausreden frisch sind.“
Von der Champions-League-Sprungschanze zurück in die Schlammpfütze
Man vergisst es fast vor lauter Verwaltungspossen: Auxerre war Titelverteidiger, zweimal Meister – und hielt in Europa zuletzt die Laterne, nachdem die zweite Gruppenphase zur Sackgasse wurde. Aushilfscoach SamiNo stand da wie ein Feuerwehrmann, dem man den Schlauch geklaut hat, und hat trotzdem noch Funken geschlagen. „Keiner dachte, dass mein Abgang die Ligue 1 in die Winterruhe schickt“, sagt er, „aber schaut euch um: Ligaleitung im Sabbatical, Pokale in der Sommerpause, die Presse gähnt so laut, dass man es im Mittelkreis hört.“
Frankreich schien tatsächlich in Trance. Keine Artikel, halbherzige Auswertungen, null Spielspaß – als ob jemand die Saison auf Flugmodus gestellt hätte. Jetzt knipst SamiNo den Wecker an.
„Wir brauchen ein Wunder“, sagt er, „mir reicht, wenn die Jungs wieder atmen.“ Und der Plan? Realistisch, fast unverschämt nüchtern: Saison ordentlich zu Ende bringen, Lille einsammeln, vielleicht noch jemandem den Stuhl unter den Rücken schieben. „Vielleicht“, wiederholt er mit einem Grinsen, das eher wie eine Gelbe Karte aussieht.
ZAT 8 – Vier Prüfungen, vier Gelegenheiten, jemanden bloßzustellen
Heute, 20:00 Uhr, beginnt das kleine, böse Kapitel: Bei Lille: ein Sechs-Punkte-Boxkampf in der Umkleidekabine des Schicksals. Auxerre reist mit erhobenem Kinn an. „Taktisch? Wir spielen das, was Terrormopp nicht lesen kann“, zwinkert SamiNo. „Also Sätze mit mehr als einem Nebensatz.“
Daheim gegen Rennes: Die schießen zwar Tore wie Influencer Selfies (60+), aber wackeln hinten gerne wie ein IKEA-Regal ohne Wandhalterung. „Wer hoch gewinnt, glaubt, dass Schwerkraft eine Meinung ist“, murmelt SamiNo. „Wir erinnern sie an die Physik.“In Guingamp: Dorfdisco mit brutaler Anlage. Wer zuerst blinzelt, verliert.
Daheim gegen Bastia (28): die Sorte Gegner, die aus einem 0:0 eine philosophische Debatte macht. „Bastia ist wie ein schlechtes Passwort: kurz, nervig, aber man kommt nicht dran vorbei.“
Die Kabinenansprache? Erst still, dann Nadelstiche: „Wir sind nicht hinten, weil wir schlecht sind“, sagt er, „sondern weil wir bisher vergessen haben, dass andere auch nur Beine haben. Trefft Entscheidungen, als hättet ihr einen Kalender verstanden.“
Während die Ligaleitung nonchalant ihren Verbleib bis Jahresende verkündet, als sei das eine Gefälligkeit an den Spielplan, spielt Auxerre den Defibrillator. Der Stadionlautsprecher knarzt, der Rasen ist eine Narbe – aber in den Gesichtern ist endlich wieder Absicht.
Und Lille? Terrormopp, der alte Presselöwe mit Papiertigerzähnen, hat plötzlich keine Themen mehr für Artikel. Verständlich: Die Tastatur tippt schlecht, wenn man mit dem Rücken zur Wand steht. „Sag ihm, wir bringen Tinte mit“, flüstert SamiNo dem Pressesprecher zu. „Falls er sich wieder erinnert, wie man Worte benutzt.“
Die Rückkehrgeschichte liest sich wie eine These über Kausalität: Ein gescheiterter Wechsel, eine aufgeschreckte Liga, vier Spiele, die alles neu sortieren könnten. Das Ziel ist kein Märchen – nur Lille packen, Sochaux hinter sich lassen, die Lichter anlassen bis Ende August. Danach sehen wir, ob man aus einem -27 ein Gespräch statt einer Beichte machen kann.
„Wir haben zwei Aufgaben“, bilanziert der Coach, als die Flutlichtmasten testweise aufheulen: „Erstens: Fußball spielen, als wäre das kein Versehen. Zweitens: Denen da draußen zeigen, dass wir noch Zähne haben.“
Er dreht sich zur Taktiktafel, zeichnet keine Pfeile, sondern Fragezeichen. „Weil Fragen Gegner nervös machen. Antworten sind was für Tabellenführer.“
Draußen, auf dem Parkplatz, steht ein Koffer. Einer von denen, die leicht rollen und schwer loslassen. Stuttgart klebt noch als Flughafencode daran, halb abgerissen. AUX steht jetzt daneben. Dick, trotzig, endgültig.
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Auxerre hat den Staub abgeklopft und die Liga an den Ohren vom Sofa gezerrt. ZAT 8 brachte das, was die Tabelle nicht erwartet hat, aber dringend verdient: 5:3 bei Lille, 4:0 gegen Rennes, eine ernüchternde 0:4-Tracht in Guingamp – und zum Dessert ein 4:3 gegen Bastia, das selbst Herzmonitoren nervös gemacht hat. 13:10 Tore in vier Spielen.
„Wir sind fertig mit Vorsicht“, knurrte SamiNo, als die Flutlichter ausgingen und sein Stift weiter auf der Taktiktafel kratzte. „Alles riskieren. Wenn du nichts zu verlieren hast, ist Mut plötzlich preiswert.“
Neben ihm eine halb geleerte Thermoskanne und ein Zettel mit drei Worten: „Ball? Tor. Wieder.“
Lille? Abgefrühstückt. Rennes? Weggeblasen. Bastia? Überstimmt.
Der Abend in Lille war die schönste Form von Nachbarschaftshilfe: Wir nehmen euch drei Punkte ab und Terrormopp suchte nach dem Abpfiff vergeblich seine Stimme und fand nur das Pausenzeichen. „Schreib dir’s auf den Deckel“, raunte SamiNo Richtung Presseraum, „ab jetzt diktieren wir die Satzzeichen.“
Rennes kam mit Teflon-Attitüde und fuhr mit vier Einschlägen heim – Haushaltstipp: Wenn es hinten anbrennt, hilft kein Zudecken. Guingamp durfte sich einmal als Türsteher fühlen; Auxerre stand auf der falschen Liste. Passiert. Und Bastia? Stummfilm in 4:3 – viel Handwerk, null Poesie. „Wir können auch schmutzig“, grinste der Coach, „aber unsere Flecken tragen Namen.“
Tabelle: Blau-Weiß im Rückspiegel
Platz 11, 32 Punkte, Torverhältnis –24 – hübsch ist anders, aber hübsch steigt nicht. Oben tobt das Poltern, unten zittert Sochaux (22). Dazwischen lungert Lille (37) herum, als wäre Mittelmaß eine Auszeichnung. Fünf Punkte Abstand. Ein direktes Duell kommt noch. Merkt euch das.
Zu Hause, spät in der Küche, erzählte SamiNo seiner Kaffeemaschine von der Tabelle. „Wir spielen jetzt Roulette“, sagte er, „aber ich bring die Kugel selbst mit.“ Die Maschine piepte dreimal; vermutlich Zustimmung.
Auxerre setzt alles. Hohe Linie, unhöflicher Anlauf, Pässe wie Glasscherben. „Wenn wir schon auf Kante nähen, dann mit Draht“, sagt SamiNo, „und wir tragen das Hemd offen.“
Und danach? Es steht in den Sternen, ob dieses Team im Herbst wieder mit Seide spielt oder sich noch einmal durch Beton fräst. Aber heute, in dieser Woche, zwischen Atemzug und Abpfiff, ist Auxerre laut, unanständig und lebendig.
„Wir sind die Krawatte, die man bei Feierabend nicht löst – wir reißen sie runter“, sagt der Coach, bevor er das Flutlicht ausknipst.
ZAT IX
Ja nun, ein weiterer ZAT ist vorbei.
In Stade Rennes man mit den Resultat von ZAT VIII durchaus zufrieden.
Zwei Heimsiege (6:0 SC Bastia, 4:1 FC Sochaux, dazu zwei Auswärtsniederlagen mit 0:4 (AJ Auxerre) und 0:3 (RC Lens).
Mit +6 Punkten kommt Stade Rennes nun auf weiter auf Rang 5 mit 45 Punkten. Auf Rang 1 (AS Saint Etienne) sind es 4 Punkte Rückstand und auf Rang 11 (AJ Auxerre) 13 Punkte Vorsprung.
Nun denn, noch nichts ist gewonnen oder verloren mit noch 16 Spielen, die noch kommen werden.
Als nächstes warten zwei Heimspielen (AS Saint Etienne und Olympique Lyonnais) und zwei Auswärtsspiele (S. Reunis Kaysersberg und Paris Saint German).
Danach ist man auch in Stade Rennes schlauer.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
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Der 9. ZAT hat Auxerre erst die Haare geföhnt und dann mit nasser Hand geklatscht. Valenciennes 1:0, in Sochaux 3:1, Lens 1:0 – drei saubere Haken, dann ein grünes Knie ins Gesicht: 0:3 in Saint-Étienne. Bilanz? Neun Punkte, fünf Tore, vier Gegentreffer, Selbstvertrauen wie ein Presslufthammer im Treppenhaus. Tabellenstand: Platz 11 mit 41 Punkten. Vor der Nase Lille (43) mit wackelnden Wänden.
„Wir sind nicht schön, wir sind wirksam“, brummte SamiNo nach dem Lens-Sieg und legte den Edding wie einen Richterhammer ab. „Minimalismus ist Kunst – vor allem, wenn der Gegner dabei hässlich wird.“
Die Tabelle torkelt an der Spitze (Valenciennes 57, ASSE 55), der Rest schubst sich um die Slots fürs Schulterklopfen. PSG drapiert seine Punkte wie Deko-Kissen, Lyon hat die Dellen im Panzer poliert, Rennes trägt den Torschnitt wie eine zu enge Jeans. Auxerre? Hat wieder Zweckoptimismus erfunden. „Wir sind nicht hier, um Freunde zu finden“, sagt SamiNo. „Wir sind hier, um Fehler zu finden – bei den anderen.“
Auxerre war lange die Nadel im Mantel der Liga – pieksend, aber zu klein. Jetzt wird’s Nagel: sichtbar, gefährlich, unübersehbar. Zwei Heimspiele, ein Prestige-Auswärtstrip, dann das Heim-Finalchen gegen Lille – vier Chancen, die Saisonansicht vom Grauton in Krawallblau zu tauchen.
In der Nacht vor Kaysersberg schrieb SamiNo drei Worte auf die Tafel: „Tempo. Timing. Tücke.“
„Wir spielen, bis die anderen aufhören zu denken,“ erklärte er. „Und wenn sie doch denken, nehmen wir ihnen die Zeit.“
Auxerre ist nicht durch – Auxerre ist durchgeladen.
ZAT X
Ja nun, ein weiterer ZAT ist vorbei.
Bei Stade Rennes war man mit ZAT IX nur teilweise zufrieden. 1 Heimsieg (6:0 AS Saint Etienne, 1 Heimniederlage (1:4 Olympique Lyonnais), 1 Auswärtsniederlage (0:2 Paris Saint Germain und 1 Auswärtsremis (0:0 S. Reunis Kaysersberg).
Damit konnte Stade Rennes 4 Punkte erringen und steht nun auf Rang 7 mit 49 Punkten. Zu Rang 1 (Valenciennes FC) sind es 8 Punkte Rückstand, Zu Rang 11 (AJ Auxerre) sind es 8 Punkte Vorsprung.
Nun denn, es geht weiter. In zwei Heimspielen gegen OSC Lille und EA Guingamp, dazu zwei Auswärtsspiele gegen FC Sochaux und AS Saint Etienne.
Also ab ins Schlusstraining und das Beste hoffen. Danach wird jeder etwas schlauer sein.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P:Q.R!
16218
AJ Auxerre hat sich in der Ligue 1 nach einem überzeugenden 4:0-Erfolg gegen OSC Lille zuletzt wieder stabilisiert und steht nun mit 50 Punkten auf Rang 10. Die Bilanz nach 36 Spieltagen: 16 Siege, 2 Unentschieden, 18 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 59:79.
Am kommenden 11. ZAT reist die Mannschaft von SamiNo zunächst zu Stade Rennais. Die Bretonen gehören zu den offensivstärksten Teams der Liga (83 Tore) und rangieren aktuell auf Platz 6. Anschließend empfängt Auxerre den direkten Tabellennachbarn EA Guingamp. Mit nur zwei Punkten Rückstand bietet sich die Gelegenheit, Boden gutzumachen und in die obere Tabellenhälfte vorzurücken.
Die weiteren Aufgaben des 11. ZAT sind Auswärtsspiele bei SC Bastia und Valenciennes FC. Gerade die Partien gegen Bastia (Platz 5) und den Tabellenführer Valenciennes dürften für Auxerre eine große Herausforderung darstellen. Ziel wird es sein, die aktuelle Form zu bestätigen und wichtige Zähler zu sammeln, um die Saison im sicheren Mittelfeld zu beschließen.
ZAT XI
So ist es, Spiel für Spiel rückt das Ende der Saison heran.
Mit einem 6:0 Heimsieg gegen EA Guingamp, einem 0:0 im Heimspiel gegen OSC Lille, dazu zwei Auswärtsniederlagen gegen Valenciennes FC (0:1) und SC Bastia (0:1).
Mit + 4 Punkten steht Stade Rennes aktuell auf Rang 6 mit 53 Punkten. Auf Rang 1 (Valenciennes FC) sind es 11 Punkte Rückstand und auf Rang 11 (S. Reunis Kaysersberg) sind es 5 Punkte Vorsprung.
Während in der oberen Tabellenregion sich gewisse Favoriten feststellen lassen sind, wird es in der unteren
Tabellenregion immer spannender. AJ Axuerre konnte sich nach der katastrophalen Hinrunde nun auf Rang 10 hocharbeiten.
Stade Rennes verlor den Anschluss nach oben und muss nun eher nach unten auf die Abstiegsregion schauen.
Nun denn, mit zwei Heimspielen (AJ Auxerre, RC Lens) und zwei Auswärtsspielen (FC Sochaux, AS-Saint Etienne) geht es direkt weiter.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
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AJ Auxerre geht mit 56 Punkten in den letzten ZAT der Saison und belegt aktuell Platz 10 in der Ligue 1. Nach 40 Spieltagen stehen 18 Siege, 2 Unentschieden und 20 Niederlagen in der Bilanz, bei einem Torverhältnis von 64:82. Die Rückrunde war von Schwankungen geprägt: auf überzeugende Siege wie das 4:0 gegen OSC Lille folgten klare Niederlagen, etwa zuletzt ein 0:1 bei Valenciennes.
Zum Saisonabschluss stehen nun noch vier Begegnungen auf dem Programm. Zunächst empfängt Auxerre im Heimspiel FC Sochaux. Gegen den Tabellenletzten will die Mannschaft von Trainer SamiNo drei Punkte einfahren, um sich den zehnten Platz abzusichern. Anschließend folgen Auswärtsspiele bei RC Lens und AS Saint-Étienne, beides Teams aus der oberen Tabellenhälfte, die Auxerre sportlich alles abverlangen werden. Den Schlusspunkt der Saison bildet ein Auswärtsspiel bei S. Réunis Kaysersberg, derzeit auf Platz 8 der Tabelle.
Das Ziel für die verbleibenden Partien ist klar: Auxerre möchte die Saison positiv beenden und dabei sowohl Stabilität in der Defensive als auch Effizienz im Angriff zeigen. Mit zwei Erfolgen zum Abschluss könnte das Team noch Chancen auf Rang 9 haben, gleichzeitig gilt es jedoch, die Basis für die kommende Spielzeit zu legen.
ZAT XII
Ja nun, 40 von 44 Spiele sind vorbei und in Stade Rennes war man nur teilweise zufrieden mit dem ZAT XI.
Zwei Heimniederlagen (0:2 gegen AJ Auxerre und RC Lens, dazu auswärts ein 2:1 gegen FC Sochaux und 0:0 gegen AS Saint-Etienne.
Mit +4 Punkten kommt Stade Rennes nun auf Rang 7 mit 57 Punkten. Auf Rang 1 (RC Lens) sind es 13 Punkte Rückstand und auf Rang 11 (EA Guingamp) 4 Punkte Vorsprung.
Das heisst der Meistertitel ist damit schon weg und aufgrund des Rest-TK’s wohl auch die Top 5. Zum ersten Abstiegsrang gibt es aber nur einen geringen Vorsprung, zu gering um sich zu sicher fühlen zu können.
Das BOT-Team aus Sochaux ist schon abgestiegen, egal was noch passiert.
Der Meistertitel wird wohl unter den Top 4 ausgekämpft, Wobei Bastia (67 Punkte), PSG (66 Punkte) mit ihrem Rest-TK die grössen Chancen haben. RC Lens ist zwar auf Rang 1 mit 70 Punkten, aber hat nur noch ein TK von 5,9. Valenciennes hat zwar 67 Punkte, aber nur ein TK von 2,4.
Wenn AS-Saint-Etienne nicht zweimal ohne Trainer hätte antreten müssen und mit 0 Toren pro Spiel, hätte auch Saint-Etienne hier mitmischen können.
Rang 5 wird noch hart umkämpft sein. Lyon mit 61 Punkten hat nur ein TK von 5, während Lille mit 56 Punkten (11,3 TK) und Auxerre mit 56 Punkten (9,1 TK) noch ein gut gefülltes TK-Konto haben.
Stade Rennes hat mit S. Reunis Kaysersberg (2,4 TK) und EA Guingamp (4 TK) nur noch ein geringes Rest-TK.
So oder so, es wird spannend bleiben zur letzten Spielminute.
Bei Stade Rennes entscheiden zwei Heimspiele (S. Reunis Kaysersberg, PSG) und zwei Auswärtsspiele (Olympique Lyonnais, OSC Lille) über das Schlussresultat in der Ligue 1.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Was für eine Aufholjagd!
Der SC Bastia ist mit einem guten Saisonstart in die Ligue 1 gegangen, um dann im weiteren Saisonverlauf nach hinten durchgereicht zu werden. Zur Halbzeit lagen die Korsen aussichtslos nur auf Rang 9 (von 12) mit 12 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer Valenciennes FC. Doch im Laufe der Rückrunde konnte Claudino seiner Mannschaft neues Leben einhauchen und das Blatt wendete sich langsam. Von den letzten 10 Spielen verlor sie nur ein einziges und führt eine Woche vor dem Saisonfinale zusammen mit dem Hinrunden-Letzten AJ Auxerre die Rückrundentabelle an. Zur Tabellenführung fehlen jetzt nur noch drei Punkte, ausgerechnet gegen den nächsten Gegner im Stade Armand Cesari, den RC Lens. Die Coupe de France konnten die Korsen gerade zum fünften Mal unter Claudino gewinnen, doch gelingt auch der 5. Meistertitel und das zweite Double nach 2023-3?
Das große Schweigen
In Lille war es sehr ruhig in dieser Saison. Die Presseabteilung hat zwar die Sticheleien aus Auxerre zur Kenntnis genommen, hielt den Stellenwert dieser Spielzeit aber für nicht würdig, sich am regelmäßigen Austausch zu beteiligen.
Nun ist die Saison fast zuende und Lille steht kurz vorm Abstieg. Was war los? Schwer zu sagen. Sicher ist, dass nach dem Debakel mit dem zwischenzeitlichen Ligaleiter die Motivation flöten ging. Hoffentlich wird die nächste Saison mehr Stabilität versprechen.
Doch wer weiß. Vielleicht muss sich Lille auch nach einem neuen Spielleiter umsehen. Nach vielen erfolgreichen Saisons schaut sich der Trainer auch in anderen Gefilden um.
Jetzt steht aber erstmal das Saisonfinale an. Ziel ist es, vor Auxerre einzulaufen und mit viel Glück vielleicht noch einen internationalen Platz zu ergattern.