ZAT I
Ja nun, wer hat an der Uhr gedreht.
Neue Saison, neues Glück. Wieder mit 18 Teams anstatt 12.
Wobei das Experiment für Stade Rennes gar nicht so erfolglos war.
Rang 3 in der Ligue 1 (von 12), Viertelfinale im Coupe de France, Achtelfinale im Coupe de la Ligue.
Immerhin in 2024-1 der erste Meistertitel der Saison.
Nun denn, alles vorbei, die Uhren werden wieder auf 0 gestellt.
In den ersten Ligaspielen geht es gegen FC Lorient (H), Le Havre (A) und AJ Auxerre (A).
Dann kann wieder mehr gesagt bzw. geschrieben werden.
Beim Anfangs-TK hat Stade Rennes mit 58,5 und Rang 3 zumindest einen Vorteil. Mal sehen, ob dies auch in der Praxis zu sehen sein wird.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
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Es ist ein kalter, klarer Morgen in Auxerre, und SamiNo zieht sich seinen Mantel enger um die Schultern. „Ein Spaziergang klärt die Gedanken”, murmelt er vor sich hin, während er gemächlich durch die verschneiten Straßen der Stadt schlendert. Die neue Saison steht vor der Tür, und als amtierender Meister und Pokalsieger lastet eine gewisse Erwartung auf ihm. Aber SamiNo wäre nicht SamiNo, wenn er sich davon beeindrucken ließe – zumindest versucht er, sich das einzureden.
Er biegt in den Park ein, der unter einer dünnen Schneedecke liegt, und denkt über den Spielplan nach. Erstes Spiel gegen SC Bastia. SamiNo sieht in Gedanken schon das schnelle Angriffsspiel der Korsen vor sich. Ein Hund läuft bellend an ihm vorbei, und SamiNo lächelt. „Vielleicht sollte ich mir ein bisschen von der Gelassenheit dieses Köters abschauen. Ruhig bleiben, tief durchatmen. Bastia hat auch nur zwei Beine pro Spieler – naja, hoffentlich.”
Auf der nächsten Parkbank sitzt ein alter Mann mit einem Stock in der Hand, der die Tauben füttert. SamiNo grüßt ihn höflich und geht weiter. Seine Gedanken springen zum zweiten Spiel: Auswärts bei Valenciennes FC. „Das wird eine unangenehme Reise”, denkt er. „Die haben sicher noch eine Rechnung aus der vergangenen Saison mit uns offen. “. Nach dem Auswärtssieg mit 5:4 in der Hinrunde, konnte das Auxerre auch das Heimspiel in der vergangenen Saison mit 6:5 gewinnen. Für AJ waren das drei entscheidenden Punkte im Titelkampf, während Valenciennes die letzten Reste ihrer fast schon aufgebrauchten Kräfte verschwendet hatten, erinnert sich SamiNo zurück.
Plötzlich bleibt er stehen, weil ein kleiner Junge mit einem Fußball an ihm vorbeidribbelnd fast mit ihm zusammenstößt. Der Junge schaut entschuldigend auf, doch SamiNo winkt nur ab und ruft ihm zu: „Bleib dran, Kleiner!” Der Gedanke an die Zukunft bringt ihn wieder zu den dritten Gegnern der Saison: Stade Rennais. „Ach, Rennais”, murmelt er. „Immer unberechenbar. Du kannst nie sicher sein, ob sie dich mit 4:0 abschießen oder 90 Minuten wie ein nerviger Terrier an deinen Waden knabbern.”
Er tritt in eine Pfütze, der kalte Schlamm dringt durch seinen Schuh. „Das ist wohl ein Zeichen,”grummelt er. “Willkommen zurück in der Realität, Sami. Du bist Meister, du bist Pokalsieger, aber das zählt alles nichts mehr. Jetzt fängt der ganze Zirkus wieder von vorne an.”
Als er schließlich zuhause ankommt, schaut er auf den Spielplan auf seinem Schreibtisch. Mit einem Lächeln sagt er zu sich selbst: „Drei Spiele, drei Prüfungen – und ich liebe es. Auf geht’s, AJ Auxerre.”
SC Bastia sortiert sich neu
Nach dem Gewinn des vierten Meistertitels in seiner Jubiläumssaison (50 Spielzeiten beim SC Bastia!) in der Ligue 1 haben Claudino und seine Mannschaft die letztjährige "Mini-Liga" mit nur noch 12 Teams auf Rang 4 abgeschlossen, nachdem sie fast zwei Drittel der Saison wieder um den Titel mitgespielt haben. Nun wird die Ligue 1 wieder auf standesgemäße 18 Teams vergrößert, und Fans, Mannschaft und Trainer freuen sich auf das erste Inselderby seit 8 Jahren. Doch zunächst wartet der denkbar schwerste Saisonauftakt beim Meister und Ligapokalsieger AJ Auxerre auf die Korsen. Auch zum zweiten Auswärtsspiel der Saison geht es zu einem Titelträger, dem Valenciennes FC. Dazwischen empfängt man den RC Lens zum Auftakt im Stade Armand Cesari.
Vize-Lille startet neu durch
Die vergangene Saison zählt sicher nicht zu den Glanzpunkten der letzten Jahre. Titellos und drei Mal Vize in Liga, Coupe de la Ligue und Coupe de France waren die Ausbeute. Dass beide Pokalfinals im Elfmeterschießen verloren gingen, tut sein übriges dazu bei, dass man 2024-3 in Lille ganz schnell vergessen will.
Umso gespannter ist man nun auf die neue Saison, in der man in der neuen 18er Liga auf mehr starke Gegner als je zuvor treffen wird. Unfassbar was unser Ligaleiter Wasserlasser da an neuen Trainern herbeigezaubert hat. Es wird ein ganz schön hartes Stück Arbeit, in dieser Spielzeit einen internationalen Tabellenplatz zu erreichen, der natürlich wie jedes Jahr zu den Minimalzielen Lilles gehört.
Zum Start geht es gegen die ASSE, Aufsteiger Grenoble und Langzeitrivalen RC Lens. Mit zwölf ZATs ist diese Saison auch eine der längsten überhaupt und verlangt allen Teams alles ab.
Der nächste Versuch oder der letzte Versuch?
Ben ist mittlerweile über zwei Jahre in Kaysersberg im Amt und hat in sechs Spielzeiten noch keinen einzigen Titel gefeiert. Zwar hat er den Verein als Aufsteiger in der Liga etabliert und musste noch nie gegen den Abstieg kämpfen, dennoch wollen die Elsässer das Image der grauen Maus loswerden. 2024-2 war Kaysersberg immerhin in der Conference League verteten, wo es bis ins Achtelfinale ging, und auch in der vergangenen Saison gelang Ben mit Platz fünf in der Ligue 1 die Qualifikation für das internationale Geschäft. "Es ist schön, international dabei zu sein, wir wollen allerdings irgendwann ganz nach oben", erklärt der Trainer. Ob die Saison 2025-1 der nächste oder der letzte Versuch ist, will weder Ben, noch der Verein so früh bestätigen. Eins stellt der Trainer jedoch klar: "Es gibt keine unendliche Anzahl an Möglichkeiten. Es ist ein tolles Abenteuer mit Kaysersberg durch Europa zu reisen, doch es gibt auch andere Herausforderungen, die mich reizen. Aktuell bin ich jedoch hier Trainer, und ich werde mein bestes geben."
ZAT II
Ja nun, ZAT ist vorbei und in Rennes war man zufrieden.
Ein Heimsieg (4:0 FC Lorient), dazu ein 1:1 auswärts gegen Le Havre AC und 1:2 gegen Auxerre.
Damit kommt Stade Rennes nun auf 4 Punkte.
Nun gut, nach 3 Spielen ist die Tabelle natürlich noch sehr unübersichtlich und nicht sehr aussagekräftig. Ausser S. Réunis Kaysersberg schwanken alle Teams zwischen 3 und 7 Punkten.
Nun denn, es geht direkt weiter gegen Valenciennes FC (H), SC Bastia (H) und S. Réunis Kaysersberg (A).
Dann wird man wieder mehr und relevanteres sagen können. Bis dann heisst es: Der Ball ist rund und wird dorthin rollen, wo er will.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
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SamiNo sitzt in seinem Lieblingsbistro in Auxerre, ein Croissant in der einen Hand, einen dampfenden Café au Lait in der anderen. Der Morgen ist kalt, aber die Sonne scheint – perfekt, um den Kopf frei zu bekommen. Oder zumindest wäre es perfekt, wenn nicht ständig jemand an seinem Tisch stehen bleiben würde.
"Gratulation zum 6:0 gegen Bastia, Coach!" ruft der Kellner, der gerade zwei Espressi balanciert. "Die haben Sie ja komplett aus dem Stadion geschossen!"
SamiNo nickt nur und lächelt höflich. Innerlich denkt er: „Ja, Bastia. Ein Auftakt nach Maß. Aber der Kater kam direkt am nächsten Morgen: ein 0:6 gegen Valenciennes. Danke für nichts, Sturm der Déjà-vus!“
Er nimmt einen Schluck Kaffee, als der nächste Bekannte auftaucht. Es ist Madame Leclerc, die jeden Tag mit ihrem Pudel durch die Straßen spaziert. "Das Spiel gegen Stade Rennais war nervenaufreibend, Monsieur SamiNo! 2:1 – mon Dieu, ich habe fast meinen Rotwein verschüttet!"
"Vielen Dank, Madame," antwortet SamiNo gequält, als der Pudel neugierig an seinem Hosenbein schnüffelt. „Ja, Rennais, knapp wie immer. Aber zumindest war es ein Sieg. Ein Lichtblick zwischen diesem Achterbahnstart.“
Als Madame Leclerc und ihr Pudel weiterziehen, seufzt SamiNo tief. „Es ist ja nicht so, als wüsste ich nicht, was mich in der Ligue 1 erwartet. Drama, Überraschungen und Tore in Hülle und Fülle. Aber ein 6:0 gefolgt von einem 0:6 – das ist nicht Drama, das ist eine Seifenoper.“
Sein Handy vibriert. Eine Nachricht von seinem Assistenten. "Denken Sie dran, Coach: S. Réunis Kaysersberg nächste Woche. Sie haben noch null Punkte, aber Coach Ben hatte angekündigt: die wollen ganz nach oben."
"Null Punkte", murmelt SamiNo. "Und ausgerechnet wir sind dafür bekannt, solchen Teams den ersten Boost zu geben." Sein Blick wandert zur Zeitung, die neben seinem Teller liegt. Die Schlagzeile: "Auxerre: Ein Meister mit Höhen und Tiefen".
"Höhen und Tiefen, das trifft es", sagt er zu sich selbst. "Wir sind das Riesenrad der Ligue 1. Hoch hinaus, um dann mit voller Wucht nach unten zu sausen."
Er zahlt und verlässt das Bistro, den Schal fest um den Hals gewickelt. Die Gedanken an die nächsten Spiele kreisen in seinem Kopf. „AC Ajaccio zu Hause? Danach in Sochaux. Beide mit unbekannten Coaches. Die sind im wahrsten Sinne des Wortes unberechenbar", murmelt er.
SamiNo bleibt kurz stehen und schaut auf das Rathaus von Auxerre, das in der Wintersonne glänzt. "Eine seltsame Saison fängt an, und ich habe das Gefühl, sie wird noch seltsamer. Aber hey, besser seltsam und spannend als langweilig, oder?"
Mit diesem Gedanken zieht er weiter. Der Meister von Frankreich, der am liebsten unerkannt durch die Stadt schlendern würde, aber überall an seinen Job erinnert wird – und an die Tatsache, dass in der Ligue 1 nichts sicher ist.
Schwacher Start für Bastia
Der SC Bastia hat den schlechtesten Saisonstart seit 12 Jahren hingelegt und findet sich in der Tabelle der ersten Spielwoche in der aufgestockten Ligue 1 nur auf dem vorletzten PLatz wieder.
So wie die alte Saison endente (mit einer schlimmen 0:7-Klatsche beim OSC Lille), begann die neue: mit einer herben 0:6-Schlappe beim Meister und Ligacupsieger AJ Auxerre. Und auch die zweite Reise aufs Festland im neuen Jahr endete für die Insulaner mit einem Fiasko: 0:5 lautete das Endergebnis beim Pokalsieger Valenciennes FC. Wäre zwischen diesen beiden Niederlagen nicht der 2:0-Heimsieg gegen den RC Lens geglückt, stünden die Korsen sogar auf dem letzten Platz.
In der zweiten Woche hat Bastia nun zwei Heimspiele, und beim nächsten Auswärtsspiel in Rennes wird sich zeigen, ob die Defensive nach 7, 6 und 5 Gegentreffern sich weiter "steigern" kann.
Saisonstart der Kategorie "Katastrophe"
Der Start in die neue Saison verlief alles andere als optimal. Gleich mal zum Auftakt im eigenen Stadion hagelte es eine 1:2 Niederlage. Die 3:0 Klatsche auswärts beim Aufsteiger Grenoble machte die Situation auch nicht wirklich besser. Lediglich das 1:0 gegen Lens verhinderte die Vollkatastrophe. Damit steht Lille nach nur drei Spielen schon unter Druck und wird schwer zu tun haben, die fehlenden Punkte wieder einzufahren.
Als nächstes geht es nämlich zwei Mal auswärts ran, u. a. beim SC Bastia. In der aktuellen Verfassung rechnet sich auf Korsika kaum ein Fan Zählbares aus. Das trainerlose Marseille könnte vielleicht zu schlagen sein. Anschließend geht es gegen Lyon, das einen deutlich besseren Start als Lille erwischte. Es wird spannend bleiben, was die Doggen noch so zeigen können.
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Der Morgen dämmert träge über Auxerre, während SamiNo mit einer dampfenden Tasse Kaffee in der Hand vor seinem Laptop sitzt. Der Bildschirm blendet ihn leicht, aber es ist nicht das grelle Licht, das ihn irritiert – es ist die Tabelle der Ligue 1, die ihm trotzig entgegenfunkelt. Platz 2, nah dran an der Spitze, aber irgendwie fühlt es sich wie kalter Kaffee an. Der Gedanke macht ihn stutzig: "Kalter Kaffee, das beschreibt die Lage ganz gut. So schmeckt ein guter Saisonstart, der trotzdem nicht perfekt ist."
Er nimmt einen Schluck und verzieht das Gesicht. Der Kaffee ist tatsächlich kalt geworden, während er die letzten Ergebnisse analysiert hat. 5:1 gegen Kaysersberg – heiß wie frisch aufgebrühter Espresso. 1:2 gegen Ajaccio – bitter wie ein überextrahierter Americano. Und dann das knappe 2:1 gegen FC Sochaux, ein Spiel, das man gewonnen hat, aber das so zäh war wie ein billiger Instant-Kaffee. "Eine Saison ist eben wie eine Tasse Kaffee", denkt SamiNo. "Manchmal trifft sie den perfekten Punkt, und manchmal fragt man sich, warum man überhaupt eine Bohne verschwendet hat."
Er scrollt durch die nächsten Spiele. EA Guingamp wartet, ein überraschender Tabellenführer. "Die sind wie dieser Typ, der im Café bestellt: 'Einen Kaffee, aber bitte mit Hafermilch, Sirup, und könnten Sie die Temperatur auf 64 Grad halten?'" Guingamp hat in den ersten Spielen gezeigt, dass sie mit frischen Ideen und einer starken Verteidigung die Liga aufmischen können. Ein harter Gegner, keine Frage.
Dann geht’s auswärts zu Saint-Etienne. "Der klassische Milchkaffee-Gegner", denkt SamiNo. "Man weiß, was man bekommt: stark genug, um dich wach zu halten, aber nicht so aufregend, dass man vor Schreck die Tasse fallen lässt." Saint-Etienne ist unberechenbar – manchmal sanft, manchmal bitter, je nachdem, wie der Tag läuft.
Und schließlich Grenoble Foot 38. Ein Team, das gerade wieder in die oberste Liga geklettert ist. SamiNo grinst in sich hinein. "Grenoble ist der entkoffeinierte Kaffee der Liga. Man vergisst manchmal, dass sie da sind, aber plötzlich überraschen sie dich mit einem starken Auftritt, und du fragst dich, wie sie das hinbekommen haben."
Die Gedanken fließen dahin, während der Kaffee in seiner Tasse längst das Stadium der Genießbarkeit überschritten hat. SamiNo nimmt trotzdem noch einen Schluck. "Wenigstens hat der Kaffee Charakter, selbst wenn er kalt ist", denkt er. Seine eigene Mannschaft hat das bisher auch bewiesen. Sechs Spiele, vier Siege, keine Meisterleistung, aber solide. "Wie ein guter Cappuccino. Du kannst nichts falsch machen, wenn die Basis stimmt."
Er lehnt sich zurück, nimmt einen letzten Schluck vom kalten Gebräu und tippt ein paar Notizen in seinen Laptop.
ZAT III
Ja nun, auch ZAT II ist vorbei. In Rennes war man zufrieden.
Zwei Heimsiege mit 4:0 (Valenciennes FC, SC Bastia), dazu auswärts ein 1:1 gg. S. Réunis Kaysersberg.
Mit + 7 Punkten kommt Stade Rennes nun auf Rang 4 mit 11 Punkten.
Auf Rang 1- 3 liegen Teams mit 12 Punkten (EA Guingamp, AJ Auxerre und FC Lorient). Auf Rang 17 sind es aber aktuell nur 6 Punkte Vorsprung. Nur S. Réunis Kaysersberg ist mit 2 Punkten auf Rang 18 leicht abgeschlagen.
Aber da erst 6 Spiele gespielt sind, ist noch alles offen und nichts entschieden.
Mit einem Rest-TK von 48,5 liegt Stade Rennes leicht über Ligadurchschnitt mit 47,4.
Nun denn, es geht direkt weiter.
Zwei Heimspiele (AC Ajaccio, EA Guingamp) und ein Auswärtsspiel ( FC Sochaux).
Dann wird jeder etwas schlauer sein.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Korsika im Derby-Fieber
Vor dem Inselderby gegen den Aufsteiger AC Ajaccio steht der Gegner dank der besseren Tordifferenz vor Claudinos Mannschaft, die sich in der zweiten Saisonwoche ein wenig Luft zu den Abstiegspätzen verschaffen konnten. Mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen den OSC Lille und einem 3:1 gegen Angstgegner Olympique Marseille konnten ach die Heimspiele 2 und 3 gewonnen werden. Doch auswärts sieht es nach wie vor finster aus für Bastia. Kein einziges Tor gelang in den ersten drei Spielen, und auf der Sollseite stehen 15 Gegentreffer. Das muss sich bis zum Derby in Ajaccio ändern. Zuvor steht noch ein weiteres Auswärtsspiel an beim noch sieglosen Tabellenletzten S. Réunis Kaysersberg, sowie das Heimspiel gegen Olympique Lyon.
Saisonstart verpatzt und Rücktrittsgerüchte
Mit nur zwei gesammelten Punkten aus sechs bereits absolvierten Spielen verpatzt S. Réunis Kaysersberg den Saisonstart. Das Team von Ben hat sich viel vorgenommen, muss die Ziele allerdings schon nach dem zweiten ZAT wieder anpassen. Statt dem Kampf um den Titel ruft der Manager nun den Abstiegskampf aus: "Wir wollten hoch hinaus, doch die Realität ist, dass wir uns im Kampf um den Klassenerhalt befinden." Sollte die Situation sich in den kommenden Wochen nicht verbessern, ist ein Abgang des langjährigen Trainers nicht ausgeschlossen. "Ich will das Beste für den Verein. Wenn ich nicht mehr der richtige Mann für den Job bin, dann muss ich meinen Platz räumen", so Ben. Bis dahin möchte er trotzdem alles für den Verein geben, um die Mannschaft zurück in die Erfolgsspur zu führen.
ZAT IV
Ja nun, 9 Spiele sind inzwischen absolviert.
Zwei Heimsiege (4:1 AC Ajaccio, 6:0 EA Guingamp), dazu auswärts ein 3:4 gegen den FC Sochaux.
Mit +6 Punkten kommt Stade Rennes nun auf Rang 4 mit 17 Punkten.
Zu Rang 17 (Olympique de Marseille) sind es nun 11 Punkte Vorsprung, zu Rang 18 (S. Réunis Kaysersberg) 14 Punkte Vorsprung.
Der Rest der Liga ist aber noch eng zusammen. Zu Rang 1 (AJ Auxerre) sind es 4 Punkte Rückstand, zu Rang 16 (FC Sochaux) 7 Punkte Vorsprung.
Nun denn, es also noch nichts entschieden und noch vieles offen.
Gegen Grenoble Foot 38 (H), AS Saint-Etienne (A) und RC Lens (A) geht es direkt weiter.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Der Knoten ist geplatzt
Der SC Bastia ist in der Derbywoche mit drei Siegen aus dem Tabellenkeller and die Spitze gestürmt und hat den schlechten Saisonstart vergessen lassen. Bei S. Réunis Kaysersberg feierten die Korsen nach saisonübergreifend 9 Auswärtspleiten in Folge ihren ersten Auswärtssieg mit 4:1. Gegen Olympique Lyon weilten die Spieler wohl schon in Gedanken beim Derby, doch konnten sie auch dieses Spiel mit 1:0 knapp für sich entscheiden. Und dann kam schließlich der große Tag, und wieder gab es für die Fans von Bastia ein Fest, denn mit 4:1 fegte Claudinos Mannschaft den AC Ajaccio vom Platz. Nach 4 Siegen in Serie steht der SC Bastia nun auf Rang 3 nur noch drei Punkte hinter Spitzenreiter AJ Auxerre.
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Couchgeflüster mit SamiNo – Die Sportschau auf Canal+
SamiNo lehnt sich auf seiner Couch zurück, die Füße auf dem Couchtisch, eine dampfende Tasse Kaffee in der einen Hand, die Fernbedienung in der anderen. Canal+ Sport läuft, und die Experten diskutieren gerade die jüngsten Entwicklungen in der Ligue 1. Er nippt an seinem Kaffee und grinst. "Platz 1. Nach 9 Spielen 7 Siege, und am letzten ZAT ungeschlagen geblieben. Nicht schlecht für eine 'Durchschnittsmannschaft'", denkt er sich.
Auf dem Bildschirm flimmert das nächste Segment: Von Mini-Napoleon zu SamiNo dem Großen! Die Experten lachen. Der Vergleich mit Napoleon, den Terrormopp vor Monaten gezogen hatte, ist passé. Jetzt spricht man von „SamiNo dem Großen und der neuen Dynastie: den SamiNoiden". "Hat ja nur ein paar Titel gedauert", denkt SamiNo und schüttelt den Kopf.
Dann kommt der nächste Beitrag: OSC Lille – Das Durchschnittsteam der Stunde. Platz 11, eine Bilanz wie ein unentschlossener Pokerspieler: 4 Siege, 1 Unentschieden, 4 Niederlagen. „Und dennoch träumen sie in Lille immer noch von 'einem Angriff auf Auxerre'“, sagt der Moderator trocken. SamiNo lacht laut. „Angriff? Die haben gerade genug Probleme, sich selbst zu verteidigen!“ murmelt er und nimmt einen weiteren Schluck Kaffee.
Dann wird es kurios. Die Szene wechselt zu einer Taktikanalyse: Die mysteriösen 0:0-Geschenke für Lille. Letztes Jahr hatte Lens Lille auswärts einen Punkt „geschenkt“, indem sie einfach beschlossen, nicht auf Sieg zu spielen. Dieses Jahr tat es Paris ihnen gleich. SamiNo lehnt sich nach vorne. Höchst verdächtig! „Vielleicht gibt es ja irgendwo eine geheime 'Rettet Lille'-Kampagne, von der ich nichts weiß?“ fragt er laut, während er einen imaginären Notizblock zückt.
Dann das Highlight: Die große Expertenrunde zum Spiel AJ Auxerre gegen OSC Lille.
Experte 1: „Ich tippe auf ein knappes 1:0 für Auxerre. Terrormopp hat sich scheinbar damit abgefunden, kleine Brötchen zu backen. Und SamiNo der Fuchs wird das ahnen.“
Experte 2: „Ich glaube, Terrormopp blufft. Er will SamiNo in Sicherheit wiegen, nur um dann zuzuschlagen. 1:2 für Lille.“
Experte 3: „Auxerre wird in jedem Fall gewinnen. Ob 3:2 oder 6:0, die Punkte bleiben in Auxerre!“
SamiNo grinst. „Ein echter Experte, endlich einer mit Ahnung!“ Dann steht er auf, streckt sich und schaltet den Fernseher aus. "Die ganze Liga redet über dieses Spiel", denkt er. "Gut so. Dann wird Lille wenigstens eine Ausrede haben, wenn sie wieder mit leeren Händen nach Hause fahren."
Bisher so meh...
Für den OSC Lille läuft es derzeit einfach nicht. Mit mageren 13 Punkten nach neun Spielen steht der Vizemeister der vergangenen Saison nur auf Rang elf. Besonders die 3:5-Heimniederlage gegen SM Caen war geradezu zum Haareraufen. Umso beeindruckender die Rückkehr beim Auswärtssieg in Le Havre. Die Hinrunde jedoch ist schon halb vorbei und von einem Angriff auf Auxerre ist dieser Tage wenig zu spüren. In Lille muss man sich wohl einfach damit abfinden in dieser Saison kleinere Brötchen zu backen.
Am nächsten ZAT warten mit Auxerre und Valenciennes nun Meister und Pokalsieger - gegen beide unterlag man am Ende der letzten Spielzeit. Außerdem trifft man auf Lorient, das einen außergewöhnlich guten Start für einen Aufsteiger hingelegt hat.
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SamiNo der Große – oder einfach nur zu lesen wie ein Buch?
Ein verregneter Abend in Auxerre. SamiNo sitzt gemütlich in seinem Sessel, ein Glas Rotwein in der einen Hand, die neueste Ausgabe des Lille’schen Untergangspropheten in der anderen. Die Schlagzeile? "Zu lesen wie ein Buch".
Er schmunzelt. „Endlich mal eine gute Einschätzung von Terrormopp,“ murmelt er. „Denn tatsächlich: Wer regelmäßig Meister wird, Pokale einsammelt und nebenbei die Konkurrenz 6:0 aus dem Stadion schießt, ist wohl recht vorhersehbar. Wir gewinnen halt oft.“
Doch was ist das? Lille behauptet, dass AJ Auxerre bald fällt. Nun, rein mathematisch gesehen, nicht unmöglich – schließlich kann man nicht höher als Platz 1 stehen. Die Fallhöhe? Ja, die ist mittlerweile ordentlich gewachsen. Aber nur, weil sich jeder unten nichts sehnlicher wünscht, als AJ fallen zu sehen.
Plötzlich klingelt das Handy. Assistenztrainer Jean-Pierre ist dran.
Jean-Pierre: „Chef, wir haben ein Problem!“
SamiNo: „Lass mich raten. Terrormopp hat eine neue Prophezeiung für uns?“
Jean-Pierre: „Schlimmer! Ich glaube, wir haben einen Maulwurf im Team!“
SamiNo: „Jean-Pierre, das hatten wir letztes Jahr schon. Das war kein Maulwurf, das war einfach nur unser Torwart, der in der Sonne lag!“
Jean-Pierre: „Nein, Chef, diesmal meine ich es ernst! Ich habe Beweise! Gestern habe ich mitbekommen, wie unser Platzwart sagte: Wir müssen das Loch im Mittelfeld stopfen! Und dann habe ich gesehen, dass er eine Schaufel hatte!“
SamiNo: „Jean-Pierre… das ist einfach nur Rasenpflege.“
Jean-Pierre: „Aber das ist noch nicht alles! Heute Morgen habe ich gehört, wie unser Verteidiger meinte: Wir müssen hinten dichter stehen! Und eine Minute später stand er direkt neben mir am Buffet und hat sich zwei Croissants auf einmal in den Mund geschoben!“
SamiNo: „Jean-Pierre… ich glaube, du brauchst Urlaub.“
Jean-Pierre: „Chef, ich schwöre, das ist ein Komplott! Ich habe auch gesehen, wie unser Kapitän auf sein Handy geguckt hat und dann gesagt hat: Wir müssen unsere Taktik anpassen! Und weißt du, was dann passiert ist?“
SamiNo: „Nein, aber ich fürchte, du wirst es mir sagen.“
Jean-Pierre: „Er hat die Hosen runtergelassen!“
Stille.
SamiNo: „Jean-Pierre… leg auf.“
Jean-Pierre: „Aber Chef, was ist mit dem Maulwurf?!“
SamiNo: „Wir kümmern uns später darum. Wenn ich jetzt weiter mit dir rede, verliere ich mehr Gehirnzellen als Lille Punkte.“
SamiNo legt auf. Dann lehnt er sich zurück, nippt an seinem Wein und schüttelt den Kopf. „Vielleicht hat Terrormopp ja doch recht. Vielleicht fallen wir bald. Aber nicht, weil uns Lille durchschaut hat – sondern weil mein Assistenztrainer offensichtlich komplett durchdreht.“
ZAT V
Auch der ZAT IV ist Geschichte.
Mit einem Heimsieg (4:0 Grenoble Foot 38), einem Auswärtssieg (4:1 AS Saint-Etienne) und einer Auswärtsniederlage (0:3 RC Lens).
Damit kommt Stade Rennes aktuell auf Rang 3 (+1), mit 23 Punkten, 4 Punkt hinter Rang 1 (AJ Auxerre).
Inzwischen ist nach 12 Spielen doch eine Tendenz sichtbar.
Von Rang 1 (AJ Auxerre) bis Rang 6 (das Spitzenfeld, ab Rang 7 (Valenciennes FC) bis Rang 16 (AS Saint-Etienne) das Verfolgerfeld, dahinter auf Rang 17 und 18 abgeschlagen Olympique de Marseille und S. Réunis Kaysersberg.
Nun denn, am nächsten Spieltag stehen OSC Lille, Olympique Lyonnais (beide H) und Olympique de Marseille (A) an. Danach nur noch zwei Spiele, dann ist die Hinrunde bereits absolviert.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Zu lesen wie ein Buch
Während man sich in Auxerre gerade mit großem Gelächter über die Doggen lustig macht, musste Trainer Terrormopp beim Lesen der letzten Spitzen durchaus etwas schmunzeln. Unser Mini-Napoleon vermutet dabei nämlich nicht nur die nächste Verschwörung mit einer "Rettet Lille"-Kampagne, sondern formuliert auch gleich die nächste "Ausrede" für eine Niederlage.
SamiNo der Große? Der Erfolg gibt Auxerre natürlich recht: Tabellenerster, Gruppensieger im Pokal - da darf man durchaus eine große Klappe haben. Aber auch Napoleon zog mit großem Heer und beachtlichen militärischen Erfolgen Richtung Russland, ehe er sich ob taktischer Fehler zurückziehen musste und schließlich die Verbannung nach Elba folgte. Insofern behalten wir den Titel "Mini-Napoleon" erstmal bei.
Dann bleibt da natürlich noch die krachende Niederlage gegen Auxerre. Doch auch hier verließ nur ein Schmunzeln Terrormopps Gesicht. "Klar, 6:0 ist katastrophal. Aber unser Mini-Napoleon überschätzt sich immer mehr. Der Untergang wird kommen. Ohne Zweifel! Und auch wenn wir diesmal nicht da sein werden, um den Fall des SamiNo zu nutzen - ein Stefan Raab oder Claudino werden es sicher sein!"
1104
Der wahre Skandal: Doggen statt Drogen in Auxerre!
Nachdem Terrormopp die Schlagzeilen mit seinen wilden Behauptungen aus Lille in Umlauf brachte, stellte sich heraus, dass der vermeintliche Drogen-Skandal in Auxerre gar nicht existiere – vielmehr drehte sich alles um einen absurd inszenierten Doggenmissbrauch.
Auxerre Joyeux Animaux (Anm. d. Red.: zu Deutsch „Auxerre Fröhliche Tiere“), abgekürzt „AJA“ und legendärer Tierzirkus der Stadt, stand plötzlich im Rampenlicht. Hinter den funkelnden Zelten und glitzernden Attraktionen regierte niemand Geringerer als Jean-Pierre, SamiNos stets loyaler, wenn auch verpeilter Assistenztrainer. Vor zwei Wochen, als AJ Auxerre den OSC Lille mit einem fulminanten 6:0 bezwang, konnte Jean-Pierre sich ein Grinsen kaum verkneifen. Sein einäugiger Zwillingsbruder – der Küchenchef bei OSC Lille, bekannt unter dem augenzwinkernden Spitznamen „Seulœil“ – hatte prompt eine Dogge aus dem Gegnerlager mitgebracht. Diese Hundedame, die zunächst als harmloses Zirkusmaskottchen geplant war, entpuppte sich bald als eine regelrechte Hochleistungsmaschine – allerdings ganz anders als die überdrehten Spieler, von denen Lille berichtete.
In seinem Büro sitzt SamiNo und lässt die Nachrichten Revue passieren. „Seh ich aus wie ein elender Junkie?“, denkt er bitter-schmunzelnd, „Ich stehe hier mit einem makellosen Gewissen – und bin bereit, mich jeder Drogenprobe zu unterziehen. Aber dieser ganze Zirkuskram war doch nur ein weiterer Versuch, von ihren eigenen Problemen abzulenken!“
Während sich die Gerüchteküche in Lille weiter erhitzt – angeblich gespeist von einem Netzwerk aus assistierenden Köchen, einer Putzfrau (deren intime Beziehung zum Lille-Coach für extra Würze sorgt) und Terrormopp selbst – zeigt sich, dass die Information auf dem Weg von „Seulœil“ bis in die feinsäuberlich inszenierten Reportagen ein wenig zu sehr abgewandelt worden war. Die Spielleitung sah sich deshalb keiner Intervention genötigt, denn SamiNo stand fest zu seiner Linie: „Ich bin zur Drogenprobe bereit – nicht, weil ich etwas zu verbergen habe, sondern weil mein Gewissen absolut rein ist!“
Diese grandiose Parallele zu längst vergangenen Skandalen erinnerte mehr an verquere Fußnoten der Fußballgeschichte als an eine aktuelle Krise.
Indessen brodelte in der Ligue 1 der Unmut über die ständig rotierenden Trainerposten. Kaum ein neuer Coach als der Letzte hielt in den letzten Wochen der Ligue 1 aus – ein offenkundiger Hinweis auf mutmaßliche Spielmanipulationen? Wahrscheinlich war der eigentliche Plan nicht, Auxerre zum Erfolg zu führen, sondern die Machtspiele hinter den Kulissen zu orchestrieren. Doch genau diese Ablenkungsmanöver sowie die erfundenen Geschichten sollten Lille möglichst von seinem eigenen Versagen ablenken. Ihr aktueller Triumph im Coupe de France war ein Glücksfall, denn ein erneutes Aufeinandertreffen im Halbfinale gegen Auxerre hätte dem OSC Lille den Hals vollgejagt. Während Lille im Glück war, verpasste Auxerre das Halbfinale allerdings im Elfmeterschießen.
In Auxerre will man sich nun weiter auf die echten Herausforderungen konzentrieren: An der Tabellenspitze der Ligue 1, kurz vor dem Einzug in die nächste Runde der Champions League und mit dem baldigen Start im Coupe de la Ligue. Während die Schlagzeilen von Doggen und Drogen das öffentliche Bild trübten, war für SamiNo und sein Team klar: Der wahre Erfolg stand nicht auf dem Papier, sondern im Kampfgeist – sei er auch von tierischer Natur.
„Die wahre Kunst im Fußball liegt darin, jeden Zirkus zu meistern – ob mit Doggen oder Spielern. Wenn man mich für einen Junkie hält, dann irren die Leute gewaltig“, denkt SamiNo abschließend und lächelt verschmitzt. Denn während andere in Gerüchten und Ablenkungsmanövern versinken, findet Auxerre seinen ganz eigenen Weg zum Triumph.
ZAT VI
Ja nun, auch der vorletzte ZAT der Hinrunde ist beendet.
2 Heimsiege (5:0 OSC Lille, Olympique Lyonnais) und ein Auswärtssieg (3:1 Olympique de Marseille) sorgen für die volle Punktezahl.
Damit kommt Stade Rennes aktuell auf Rang 2 mit 32 Punkten. Nur AJ Auxerre ist aktuell mit 33 Punkten noch besser.
Inzwischen ist die Tabelle doch reicht weiter auseinandergezogen. Auf Rang 6 (Valenciennes FC sind es 7 Punkte Vorsprung, auf Rang 17 (S. Réunis Kaysersberg) sind es 20 Punkte Vorsprung. Nun sind es 4 BOT-Teams.
Aber natürlich ist das nur eine Momentaufnahme die wieder ändern kann.
Nun, es geht weiter gegen SM Caen (H) und Paris Saint Germain (A). Danach ist die Hinrunde abgeschlossen und die Rückrunde steht an.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Drogenmissbrauch in Auxerre?
In Lille sorgen die Berichte über verwirrte Assistenztrainer beim Tabellenführer aus Auxerre für Verwirrung. Sind da etwa Drogen und Aufputschmittel im Spiel? Schon länger sorgen die größenwahnsinnigen Aussagen des Trainers für Aufsehen, doch jetzt scheint sich auch die Belegschaft mit weißen Puderbeutelchen und diversen Tabletten mit Smileys einzudecken.
Über gut informierte Quellen spielte man dem Trainer der Doggen Material zu, das eindeutig belegt, dass Auxerre seine Spieler zu Hochleistungsmaschinen heranzüchtet. Spieler, die an dieser Manipulation nicht teilnehmen wollen, werden gefügig gemacht. Es ist ein Skandal! Doch wie sollte die Liga jetzt vorgehen? Der Ligaleiter ist gefragt und von Punktabzug über Geldstrafe bis hin zum Ligaauschluss darf keine Option ausgeschlossen werden. Lille wird mit scharfem Auge auf die Ergebnisse schauen.
Die Ergebnisse dürften allerdings noch etwas auf sich warten lassen, denn das Saisonhalbfinale steht unmittelbar bevor.
ZAT VII
Ja nun, die Hinrunde ist abgeschlossen und in Stade Rennes kann man nur zufrieden.
Zum Abschluss gab es einen Heimsieg (6:0 SM Caen) und eine Auswärtsniederlage (0:3 Paris Saint Germain).
Mit Rang 2 und 35 Punkten war nur AJ Auxerre auf Rang 1 besser.
Auch wenn der Vorsprung auf Rang 3 4 Punkte, auf Rang 6 5 Punkte und auf Rang 17 21 Punkte ist noch nicht entschieden.
Zuerst geht es in der Rückrunde gegen Le Havre AC (H) und FC Lorient (A).
Mit 51 Punkten fehlen noch rund 50% der möglichen Punkte, also kein Grund für spätrömische Dekadenz und weiterhin mit Motivation und harter Arbeit weiterzumachen.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Bastia mit Rang 6 zur Halbzeit
Der SC Bastia beendet nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte die Hinrunde auf Platz 6, der schlechtesten Halbzeitplatzierung seit 5 Jahren. Mit zwei Siegen gegen die beiden Neulinge FC Lorient zuhause mit 3:0 und auswärts Grenoble Foot 38 mit 3:2 konnten sich die Korsen vom Mittelfeld etwas absetzen, doch sind die Spitzenränge mit AJ Auxerre und Stade Rennais noch weit entfernt. Einsam zieht das Spitzenduo seine Kreise mit 6 respektive 4 Punkten Vorsprung auf den Rest des Feldes. Nun kommt zum Auftakt der Rückrunde ausgerechnet der Tabellenführer auf die Insel, gegen den man zum Saisonauftakt mit 0:6 unter die Räder gekommen war. Die erste Reise der Rückrunde führt Claudinos Mannschaft ganz in den hohen Norden Frankreichs zum RC Lens, mit dem man bereits in der Vorrunde der Coupe de France die Klingen gekreuzt und dort mit 0:3 verloren hat.
Was ist eigentlich mit den Zahlen los?
Für einen Lacher sorgte heute eine Frage eines Journalisten während der Pressekonferenz für das anstehende Spiel gegen Real Madrid in der Europa League. Auf die Frage, ob Terrormopp denn wüsste, was es mit den Zahlen auf sich habe, die die Presseabteilung von Auxerre immer für ihre Artikel nutzt, sagte er: "Vielleicht kommuniziert SamiNo so mit seinem Mutterschiff. Von dieser Welt kann der nicht sein und das ist kein Lob."
Als im weiteren Verlauf des Interviews der eklatante Rückstand auf den Erzfeind angesprochen wurde, sagte Terrormopp: "Jetzt spielen wir erstmal Europa League und hoffen, in die nächste Runde zu kommen. Danach beschäftigen wir uns mit Nichtigkeiten." Ist das die Kampfansage an Auxerre für die zweite Saisonhälfte?
Klar ist, Lille hat noch nicht sein ganzes Potential gezeigt. Die kommenden Spiele gegen die ASSE und Grenoble sind richtungsweisend und werden starken Einfluss darauf haben, ob das internationale Geschäft nicht nur über den Pokal erreicht wird.
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SamiNo saß in seinem Büro und starrte auf die Tabelle. Erster Platz, 37 Punkte, 47 Tore geschossen, 23 kassiert. Doch irgendetwas stimmte nicht. Es war, als ob die Zahlen vor seinen Augen tanzten. War das eine geheime Botschaft? Ein versteckter Code, der ihm sagen wollte, dass alles nur eine Simulation war? Oder war es einfach nur Zeit für eine Pause?
Seine Gedanken wurden abrupt unterbrochen, als Jean-Pierre wieder einmal durch die Tür platzte.
„Chef! Ich hab’s geknackt!“ rief Jean-Pierre aufgeregt.
„Was genau?“ fragte SamiNo, ohne den Blick von der Tabelle zu nehmen.
„Den geheimen Code der Ligue 1! Alles ergibt Sinn! Schau dir die Hinrunde an: Wir haben hoch gewonnen, dann haben wir verloren, dann wieder gewonnen – das ist ein Muster! Jedes dritte Spiel verlieren wir! Es ist vorherbestimmt! Wir müssen gegen SC Bastia also…“
„Jean-Pierre, wir haben sie am ersten Spieltag 6:0 geschlagen.“
„…vermutlich trotzdem verlieren! Die Zahlen lügen nicht, Chef!“
SamiNo seufzte. Jean-Pierre hatte in seinem Leben schon viele Theorien entwickelt – darunter auch, dass alle unentschiedenen Spiele in Wahrheit von Aliens manipuliert werden, damit Fußball nie berechenbar wird.
„JP, die Zahlen sind nur Zahlen. Und wenn wir gewinnen wollen, dann müssen wir es auf dem Platz tun.“
„Oder…“ Jean-Pierre beugte sich verschwörerisch vor, „…wir lassen ein Spiel ausfallen! Dann durchbrechen wir den Fluch! Einfach mal gar nicht antreten. Zack! Die Matrix bricht zusammen!“
SamiNo überlegte kurz. „Oder… wir spielen einfach so weiter wie bisher und gewinnen weiterhin unsere Spiele?“
Jean-Pierre nickte langsam. „Klingt… vernünftig. Vielleicht. Aber nur, wenn das Universum mitspielt.“
SamiNo versankt während der Unterhaltung mit Jean-Pierre in seine Gedanken: „Die letzten Spieltage waren ein wildes Durcheinander. Ein 4:2 gegen Havre, ein 1:1 gegen Lorient – also doch das Unentschieden der Aliens? Und nun? SC Bastia und Valenciennes warten... Die Top 6 waren gefährlich nah zusammen. Jeder Punkt würde zählen.“
„JP, was sagt dein Code? Sollten wir uns einfach aufgeben?“
Jean-Pierre zuckte mit den Schultern. „Naja, wenn wir gegen Bastia gewinnen, bricht das Muster. Und dann... dann können wir doch gar nicht mehr verlieren!“
„Dann eben so. Lass uns die Matrix zerstören.“
SamiNo lehnte sich zurück. Er hatte keine Ahnung, wie der Rest der Saison laufen würde, aber eines war sicher: Solange Auxerre auf Platz 1 stand, mussten sich die anderen den Kopf darüber zerbrechen, wie man sie von dort vertreibt.
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Kaiserliche Höhenflüge und kleine Schlachten – Auxerres Marsch durch die Ligue 1
SamiNo riss am Morgen die Augen auf, als die erste Sonne durchs Fenster drang. Für einen Moment fühlte er sich wie ein Kaiser im Feldlager – bis er realisierte, dass sein Reich aus zerknitterten Spielanalysen und leergegessenen Croissant-Tellern bestand. Ein kurzer Blick auf die Ligatabelle bestätigte: Auxerre thront weiterhin auf Platz 1. Doch die jüngsten Schlachten waren nicht alle glorreich verlaufen.
Das Debakel von Bastia? Ein bitterer Rückschlag.
Wie ein übermütiger Feldherr, der zu weit nach vorne prescht, hatte Auxerre gegen Bastia eine krachende 0:5-Niederlage kassiert. "Das war nicht die Waterloo-Variante, sondern eher Austerlitz im Rückwärtsgang", murmelte SamiNo und biss grimmig in sein Frühstücksbrot. Doch im nächsten Spiel zeigten seine Mannen wieder Kampfgeist und bezwangen Valenciennes mit 1:0. Ein knapper, aber wichtiger Sieg – immerhin waren es solche Zittersiege,
die Meisterschaften gewannen.
"Dumm ist der, der Dummes tut." – Oder etwa doch nicht?
Gerade als SamiNo sich mit einer weiteren Tasse Kaffee auf die nächsten Partien vorbereiten wollte, klingelte sein Handy. Es war Jean-Pierre, sein völlig außer Atem wirkender Assistent.
"Chef, wir haben ein Problem!"
"Welches denn?" fragte SamiNo seufzend.
"Der Platzwart hat aus Versehen das Spielfeld in ein Schachbrettmuster gemäht. Die Spieler sind verwirrt, der Linienrichter dachte, es wäre eine optische Täuschung, und unser Torwart will nur noch diagonal laufen!"
SamiNo starrte fassungslos auf sein Handy.
"Ich habe keine Zeit für solchen Unsinn!" rief er und legte auf. Doch der Gedanke ließ ihn nicht los. Hatten seine Gegner vielleicht auch das Gefühl, als würden sie gegen ein Schachbrett spielen? War Auxerre zu berechenbar geworden? Oder war es gerade dieser Wahnsinn, der sie an der Spitze hielt?
Der Blick nach vorne – Stade Rennais als Prüfstein
Die nächste große Herausforderung wartet bereits: Auswärtsspiel bei Stade Rennais, dem ärgsten Verfolger. Ein echtes Gipfeltreffen. "Da wird sich zeigen, wer wirklich zum Herrschen bestimmt ist", murmelte SamiNo und tippte mit dem Finger auf die Tabelle. Ein Sieg gegen Rennais wäre nicht nur eine Machtdemonstration, sondern auch ein klarer Schritt Richtung Titelverteidigung.
Die Rückrunde hat begonnen – und der Krieg um die Krone ist in vollem Gange.
Ob es eine ruhmreiche Kampagne wird oder ein langer Rückzug aus Moskau – das werden die nächsten Wochen zeigen. Doch eines ist sicher: SamiNo und seine Elf marschiert bisher weiter.
ZAT VIII
Ja nun, Die Rückrunde ist gestartet und in Stade Rennes war man zufrieden.
Ein Heimsieg (3:1 Le Havre AC) und eine Auswärtsniederlage (0:1 FC Lorient).
Mir +3 Punkten kommt Stade Rennes nun auf Rang 2 mit 38 Punkten. Auf Rang 1 ist weiterhin AJ Auxerre mit 40 Punkten. Auf Rang 6 (OSC Lille) sind es 4 Punkt Vorsprung, auf Rang 17 (Le Havre AC) 24 Punkte Vorsprung.
Der Abstieg scheint damit und mit 4 BOT-Teams ausgeschlossen, während es weiterhin sehr eng zugeht wenn es um den Meistertitel und die internationalen Plätze geht.
Auf den noch kommenden Weg kommen nun als nächstes AJ Auxerre (H), Valenciennes FC (A) und SC Bastia (A).
Danach wird jeder wieder ein wenig schlauer sein.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Huldigt dem Pokalsieger
Der OSC Lille wird zum sechsten Mal unter Trainer Terrormopp Pokalsieger! In einem eindeutigen Finale besiegen die Doggen den EA Guingamp mit 2:0! Durch diesen Erfolg sichert sich der OSC Lille auch erneut die Teilnahme am internationalen Wettbewerb in der kommenden Saison.
Ohnehin war es eine erfolgreiche Woche für die Doggen. In der Liga gewann man beide Spiele des siebten ZAT gegen die ASSE mit 3:5 auswärts und daheim gegen Grenoble mit 4:2. Auch, wenn das natürlich nur kleine Schritte sind, hat man sich dadurch näher an die Top 4 herangearbeitet. In der Liga folgen nun die Spiele gegen Lens (A), den großen Konkurrenten Bastia (H) und das trainerlose Marseille (H).
Auch international gibt es erfreuliche Nachrichten. Lille erreicht die Hauptrunde der EL und scheitert nur ganz knapp am Aufstieg in die CL. Mit Punktgleichheit aber schlechterem Torverhältnis belegt Lille Platz zwei der Gruppe 6. Auch die Hauptrunde ist inzwischen gestartet und Lille ist hier auf Rang zwei mit sechs Zählern nach drei Spielen. Lediglich das 1:4 daheim gegen Giannina hat für einen herben Dämpfer gesorgt. Als nächstes warten hier Cardiff (A) und zwei Mal Roda Kerkrade.
Nouvel entraineur, neuer Trainer
Bienvenue de la France, besser gesagt aus der Region Franche-Comté aus der Kleinstadt Sochaux in der Nähe der Schweiz. Mit Grizzly76 hat ein neuer Trainer den Verein übernommen, jetzt geht es in den nächsten Spielen darum, den Platz im Mittelfeld auf alle Fälle zu behalten und sich auf die nächste Saison vorzubereiten.
"Einerseits ist es unrealistisch, dass wir noch absteigen, aber um die internationalen Plätze werden wir auch kaum noch mitspielen, aber wir werden versuchen die Bilanz zu verbessern, ein neues Spielsystem zu etablieren, und im Sommer die Mannschaft zu ergänzen.
Mit Caen zu Hause kommt gleich ein Top5 Kandidat nach Sochaux, bevor es nachher nach Le Havre geht, welches um den Abstieg mitspielt. Danach folgt mit Lorient der nächste schwere Gegner, wieder eine Mannschaft, welche in den Top5 zu finden ist.
"Wir werden von der ersten Minute an kämpfen und versuchen, den Gegnern das Leben schwer zu machen". Die Vorfreude in Sochaux ist groß, diese beiden Heimspiele sind bereits ausverkauft. Somit darf man mit Spannung erwarten, was die nächsten drei Spiele bringen.
ZAT IX
Ja nun, auch ZAT VIII ist vorbei und in Rennes ist man zufrieden.
Ein Heimsieg (6:0 AJ Auxerre) und zwei Auswärtsniederlagen (0:4 Valenciennes FC und 0:1 SC Bastia).
Mit +3 Punkten kommt Stade Rennes nun auf Rang 3 mit 41 Punkten. Auf Rang 1 (AJ Auxerre) hat Stade Rennes nun 5 Punkte Rückstand. Auf Rang 6 (Valenciennes FC) sind es 4 Punkt Vorsprung, auf Rang 17 (Le Havre AC) sind es 21 Punkte Vorsprung.
Damit ist alles noch offen beim Meistertitel und bei den internationalen Rängen. Damit kann Stade Rennes sich nicht sicher fühlen und muss bis zum letzten Spiel und zur letzten Spielminute zittern.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Glückwunsch Auxerre? Eine Analyse
Die aktuelle Tabellensituation ist wenig berauschend. Während sich der OSC Lille zwar nach und nach in höhere Tabellenregionen kämpft, kann der amtierende Meister weiter Boden gut machen und führt nun schon mit drei Punkten vor dem mit deutlich geringeren Reserven bestückten EA Guingamp. Auch Stade Rennes wird ob des viel geringeren restlichen TK wohl wenig um den Titel mitreden können. Anders sieht es bei den Verfolgern aus Lille und Bastia aus. Insbesondere die Korsen haben noch richtig Bock aufs Toreschießen. Allerdings beträgt der Rückstand beider Vereine auch schon fünf bzw. sieben Zähler. Steht der Meister also schon fest?
Auxerre spielt in dieser Saison noch sechs Mal Zuhause, davon zwei Mal gegen trainerlose Clubs. Auswärts darf SamiNo auch noch gegen das trainerlose Grenoble ran. Sollte sich keiner der Gegner "opfern" wollen und dem Meister ein Schnippchen schlagen, wird Auxerre wohl wenigstens noch 21 Zähler holen.
Für Lille heißt das, dass die Doggen noch 27 Punkte erzielen müssten, um Meister zu werden. Bei ebenfalls sechs Heimspielen und Auswärtsspielen nur gegen trainierte Vereine scheint das relativ aussichtslos. Und bei Bastia? Die Korsen spielen noch vier Mal gegen Trainerlose, zwei davon auswärts. Auch Bastia hat noch sechs Heimspiele, könnte so also wenigstens 24 Punkte einfahren. Um Meister zu werden, bräuchte Claudinos Team aber 29 Punkte. Dank des durchaus üppigen TK könnten natürlich noch zwei weitere Auswärtssiege gelingen, allerdings würde das auch bedeuten, dass man aus zwölf Spielen zehn Siege holt. Diese Quote scheint unerreichbar.
Fazit: Ohne Fremdeinwirkung dürfte SamiNo wohl schon mal den Champagner kalt stellen. Für Bastia und Lille dürfte der zweite Platz unter den gegebenen Umständen jeweils das Ziel sein, wobei natürlich Guingamp und Rennes da durchaus noch ein Wörtchen mitzureden haben.
ZAT X
Ja nun, 25 Spiele sind nun schon absolviert in der Ligue 1.
Mit ZAT IX war man in Rennes hochzufrieden. 3 Siege konnten verbucht werden. Zwei Heimsiege (4:0 S. Réunis Kaysersberg, 4:3 FC Sochaux9 und ein 3:2 auswärts gegen AC Ajaccio.
Mit +9 Punkten kommt Stade Rennes damit vorläufig auf Rang 1 mit 50 Punkten. Aber mit 49 Punkten lauern schon EA Guingamp und AJ Auxerre. Auf Rang 6 (Valenciennes FC) sind es 7 Punkte Vorsprung, auf Rang 17 (Le Havre AC) 30 Punkte Vorsprung.
Mit noch 9 ausstehenden Spielen ist damit der Abstieg mathematisch ausgeschlossen. Aber auch beim Meistertitel und bei den internationalen Rängen ist noch nichts gewonnen und verloren.
Nun den, nach dem nächsten Spieltag gegen AS Saint-Etienne (H), EA Guingamp (A) und Grenoble Foot 38 (a) wird jeder schlauer sein.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
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Überraschung
Titelrennen offen wie nie
Da war es geschehen: Der Sturz des Doublesiegers. Auxerre rutscht auf Rang drei ab und plötzlich stehen Stade Rennes und EA Guingamp vor den Favoriten aus Auxerre und Bastia. Entgegen der Prognose, die im letzten Artikel getroffen wurde, schafft es Rennes tatsächlich an die Spitze. Ob die geschundenen Spieler das überaus hohe Tempo mit 75 (!) geschossenen Toren weitergehen können, wird sich am Wochenende zeigen.
Einen guten ZAT hatte auch Bastia erwischt, das sich nun an den Doggen vorbeigeschoben hat und Platz vier besetzt. Der Abstand zu Auxerre ist dabei auf vier Zähler geschrumpft, während Lille weiter fünf Punkte hinterher hängt.
Am Wochenende geht dann auch der große Schlagabtausch zwischen Auxerre und Lille in die zweite Runde, wenn SamiNos Mannen zu Gast sind. Ob der Rückstand dann weiter anwächst oder doch noch mal Spannung aufkommt, wird man dann sehen.
Europa läuft
Fernab der heimischen Liga hat Lille es auch international noch mal krachen lassen. Punktgleich mit dem FC Porto schließt man die Hauptrunde auf dem zweiten Platz ab. Leider spielt die Tordifferenz nicht mit und Lille verfehlt Platz eins mit sechs Toren Unterschied. Insbesondere die beiden Auswärtssiege gegen Giannina und Wattenscheid haben die KO-Runde klargemacht.
Die Auslosung für das Achtelfinale folgt vermutlich in den nächsten Stunden und in Nordfrankreich warten alle gebannt, wer der Gegner sein wird.
Im Übrigen zeigte Terrormopp seine hervorragenden Europa-Skills auch beim Interimsverein Rayo Vallecano. Denn auch diesen führte er durch zwei Gruppenphasen, von denen er die letzte souverän auf Platz eins beendete. Durch den neuen Aufstiegsmodus könnte Rayo Vallecano in einer der nächsten Runden tatsächlich auf Auxerre treffen. Was ein Spaß das doch wäre.
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Es ist passiert: AJ Auxerre hat die Tabellenführung abgegeben. Zwei Niederlagen gegen EA Guingamp und FC Sochaux reichten aus, um die Meisterschaftsfrage neu zu entfachen. Für manche ein „herbeigesehnter Sturz“, für andere nur eine kurze Schwächephase in einer immer noch herausragenden Saison.
Während Auxerre nun jagt statt gejagt zu werden, gibt es einen, der weiter fleißig redet: Terrormopp. Der Trainer von OSC Lille wird nicht müde, über SamiNo und sein Team zu philosophieren. Sein neuester Kommentar:
"Sollte sich keiner der Gegner opfern wollen und dem Meister ein Schnippchen schlagen, wird Auxerre wohl wenigstens noch 21 Zähler holen." Statt auf die eigene Mannschaft zu schauen, wirkte Terrormopp zuletzt geradezu besessen davon, SamiNo und seinem Team Niederlagen herbeizureden.
Und wieder einmal scheint Lille mehr mit den Problemen anderer beschäftigt als mit der eigenen Leistung. SamiNo hingegen schweigt. Keine Interviews, keine Pressekonferenzen – ein bewusster Rückzug aus der öffentlichen Diskussion. Stattdessen: volle Konzentration auf sein Team. Der Lohn? Gruppensieger in der Champions League mit maximal möglichen Kraftreserven für die nächste Runde.
Rücktrittsgedanken? Erste Gerüchte tauchen auf
Doch nicht nur Terrormopp äußert sich – hinter den Kulissen brodelt die Gerüchteküche. Hat der Saisonverlauf SamiNo verändert? Während der Coach sich selbst nicht äußert, schickt sein Assistent Jean-Pierre eine klare Botschaft:
"Wir genießen den Moment, solange es geht. Wir sind immer noch im Titelrennen und wollen die Saison so erfolgreich wie möglich beenden." Während einige dies als Zeichen der Verunsicherung interpretieren, gibt es für Jean-Pierre also eine andere mögliche Erklärung: SamiNo bündelt seine Kräfte und konzentriert sich voll und ganz auf sein Team, das zuletzt beeindruckend die Hauptrunde der Champions League als Tabellenführer abschloss.
Aber ist das ein Dementi? Vielleicht. Aber auch eine Bestätigung, dass sich bei Auxerre etwas verändert hat. Und die ungewöhnliche Zurückhaltung von SamiNo befeuert weiter die Spekulationen. Stimmen aus seinem Umfeld deuten darauf hin, dass Frustration über die derzeitigen Entwicklungen in der Ligue 1 eine Rolle spielt. Besonders kritisch betrachtet man bei AJ Auxerre die Situation rund um Trainerwechsel bei trainerlosen Teams, die plötzlich kurz vor Saisonende neue Coaches erhalten. Der Umgang mit Trainerwechseln in der Ligue 1 zum Saisonende sorgt scheinbar für Unmut. Ein anonymer Vereinsverantwortlicher bringt es auf den Punkt: "Das Spiel lebt von Analyse. Wenn man im Saisonfinale gegen drei trainerlose Teams spielt, stellt man sich darauf ein. Doch dann werden kurz vor Schluss neue Trainer eingesetzt, die plötzlich frische Kraftreserven haben. Da fragt man sich schon, ob das alles fair abläuft."
Noch kritischer wird hinter vorgehaltener Hand spekuliert, dass manche neue Coaches vielleicht nicht ganz unabhängig agieren. Wurden sie von anderen Teams eingesetzt, um gezielt Einfluss auf das Titelrennen zu nehmen?
Kämpferisch statt beleidigt
Ein Vorwurf, der durchaus Zündstoff enthält und die Integrität des Wettbewerbs in Frage stellt. Derartige Unregelmäßigkeiten könnten tatsächlich erklären, warum SamiNo derzeit lieber schweigt und offenbar intern seinen Unmut äußert. Doch offiziell bleibt man kämpferisch. Assistenzcoach Jean-Pierre dementiert die Rücktrittsgerüchte vehement: „SamiNo verschwendet keinen Gedanken daran, AJ Auxerre zu verlassen. Er ist ein Kämpfer und wird weiterhin alles geben, um das bestmögliche Ergebnis aus der Saison herauszuholen – auch wenn es momentan scheint, als würden uns einige Gegner und die Ligaleitung Steine in den Weg legen. Wir werden keine beleidigte Extrawurst spielen, sondern nehmen den Kampf an!“
Ein klares Statement: Auxerre bleibt kämpferisch. Und mit der Champions League, dem Coupe de la Ligue und der Ligue 1 hat man weiterhin alle Wettbewerbe in eigener Hand. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob dieser Kampfgeist reicht, um eine Saison voller Ungereimtheiten mit einem triumphalen Ende zu krönen.
Meisterschaftskampf
Beim OSC Lille sind die Meisterschaftshoffnungen nach dem unglücklichen 3:3 gegen Le Havre erloschen. Mit vier Punkten Rückstand bei noch sechs zu absolvierenden Spielen, wovon man u. a. die Spitzenspiele gegen Rennes und Guingamp bestreiten wird, scheint es wohl äußerst schwierig, oben ranzukommen. Hinzu kommt, dass mit AJ Auxerre und SC Bastia zwei sehr formstarke Clubs noch im Rennen sind.
Am nächsten ZAT geht es nun gegen Valenciennes, Rennes und Kaysersberg. Und während man sich in Valenciennes durchaus noch Hoffnungen auf internationale Plätze macht, kämpft vor allem Kaysersberg gegen den Abstieg. Was Rennes anbelangt, so scheint die Truppe schon stark ersatzgeschwächt, aber Hunde, die in die Enge getrieben werden, beißen trotzdem noch manchmal zu.
Letztlich wird vielleicht nach diesem ZAT schon ein Meister feststehen. Möglicherweise bleibt aber auch Spannung bis zum Schluss. Wir werden sehen.
ZAT XI
Ja nun, auch ZAT X ist Geschichte.
Bei Stade Rennes war man nur halbwegs zufrieden. Ein 6:6 im Heimspiel gegen AS Saint-Etienne, dazu auswärts ein 0:3 gegen EA Guingamp und Grenoble Foot 38.
Damit ist Stade Rennes nun auf Rang 3 klassiert mit 51 Punkten. Auf Rang 1 steht EA Guingamp mit 55 Punkten, vor AJ Auxerre mit 52 Punkten, vor OSC Lille und SC Bastia mit 51 Punkten.
Dahinter das Verfolgerfeld mit Rang 6 (Valenciennes FC) mit 49 Punkten bis zu Rang 13 (FC Sochaux) mit 40 Punkten. Abgeschlagen auf Rang 14 (AS Saint-Etienne) mit 36 Punkten bis zu Rang 18 (Olympique de Marseille) mit 18 Punkten.
Damit ist für Stade Rennes noch nichts gewonnen oder verloren. Der Meistertitel ist wohl unwahrscheinlich, aber die internationalen Ränge sind noch umkämpft.
Als nächstes warten RC Lens (H), Olympique de Marseille (H) und OSC Lille (A).
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Erfolg
Und wieder hat es sich bewahrheitet. Einfach den alten Sonderling machen lassen und sich nicht wundern oder einmischen. Er wird schon wissen was er tut. Es ist ja Recht ruhig in Guingamp. Aber dann lassen doch Erfolge wie das Erreichen des Pokalfinales oder jetzt die Tabellenführung die ganze Republik aufhorchen. MonsieurGuiness hat anscheinend die richtigen Mittel um das Beste aus dieser Dorftruppe rauszuhilen. Natürlich glaubt niemand dass wir auch am Ende der Saison auf Platz 1 stehen werden. Dazu sind die Verfolger zu stark. Und wir haben ein brutal schweres Testprogramm mit nur 2 Heimspielen. Da würde nur schwarze Magie helfen um den Platz an der Sonne zu retten. Geniessen wir die Spiele und die bis jetzt beste Saison der Guigampaais.
En Avant Guingamp !!!!
17110
SamiNo riss am Montagmorgen die Augen auf, als die erste Sonne durchs Fenster drang. Für einen Herzschlag glaubte er, Kanonendonner zu hören – doch es war nur sein knurrender Magen. „Zum Angriff!“, murmelte er und warf die Decke zurück, als entrolle er ein Eroberungsbanner. Mit gesträubten Haaren stand er auf, bereit die Schlacht des Tages zu schlagen – zunächst gegen die klamme Morgenkälte.
Im dampfenden Badezimmer stellte er sich vor, sein Bad sei ein rauchiges Schlachtfeld. Im Spiegel neben der Wanne funkelte ihn die Büste seiner Julius Cäsars Marmorstatue an. SamiNo nickte dem steinernen Imperator zu. „Keine Sorge, alter Freund“, dachte er, „ich halte Frankreich genauso sauber wie mich selbst.“ Mit königlicher Geste setzte er seinen berühmten Zweispitz auf – die kleine tägliche Krönung.
Kurz darauf im Arbeitszimmer studierte SamiNo Depeschen wie geheime Feindberichte. Ein Brief stammte von seinem Bruder, der um ein hohes Amt bettelte. SamiNo verdrehte die Augen. „Würde sich selbst zum Konsul ernennen, wenn er könnte“, grummelte er und legte den Brief weg. Ein Bericht meldete, dass österreichische Truppen aus Salzburg an der Grenze übten. SamiNo zuckte nur mit den Achseln. „Sollen sie kommen“, murmelte er, „die bekommen wir klein.“ Dabei warf er eine Akte ins Kaminfeuer – erst nach dem Aufflammen bemerkte er, dass es der Finanzbericht gewesen war. Er zuckte mit den Schultern. Zahlen konnte man neu erheben, Länder musste man erobern.
Noch bevor der Vormittag verstrich, erschien Josephine in duftendem Seidenmorgenmantel, um mit ihm einen frühen Lunch zu teilen. An ihrer Seite trabte Mops Fortune herein, SamiNos winziger Rivale. Fortune hüpfte auf Josephines Schoß und starrte SamiNo triumphierend an. „Guten Appetit, mein Lieber“, lächelte Josephine. SamiNo erwiderte eine Grußgeste und stürzte sich auf das Hühnchen vor ihm, als wäre es eine Ration im Feld. Josephine erzählte von ihrem Rosengarten, doch SamiNo verschob gedanklich gerade Truppen über eine Landkarte aus Brotkrumen. „Hörst du zu?“, durchbrach Josephines Frage seine Gedanken. „Natürlich, meine Liebe“, log er milde. Genau in diesem Moment spürte er ein scharfes Zwicken im Knöchel. „Autsch!“ Unter dem Tisch saß Fortune und wedelte unschuldig mit dem Schwanz. Josephine kicherte. „Er verteidigt nur seinen Platz“, neckte sie. SamiNo rieb seinen Knöchel und brummte: „Dieser kleine Tyrann hat schon ein Reich im Schlafzimmer erobert...“ Trotz gespielten Grolls konnte er ein Schmunzeln nicht unterdrücken.
Den Nachmittag verbrachte SamiNo über Akten und Landkarten gebeugt. Er diktierte seinen Sekretären nacheinander Briefe und entwarf neue Gesetze, als könne er nicht schnell genug die Welt neu ordnen. Einmal nickte er kurz ein, träumte von glänzenden Siegen, und machte dann umso energischer weiter.
Spät in der Nacht legte sich SamiNo endlich ins Bett. Josephine schlief bereits und Fortune schnarchte leise zu ihren Füßen. SamiNo starrte in die Dunkelheit und dachte an die Triumphe des Tages – und an seine kleinen komischen Niederlagen. „Morgen erobere ich die Welt“, flüsterte er sich selbstironisch zu, „aber zuerst zähme ich diesen Hund.“ Schmunzelnd zog der große Feldherr die Decke hoch und schloss die Augen, bereit für die Träume eines Kaisers und die absurden Schlachten des kommenden Tages.
19111
Die Ausgangslage vor dem letzten ZAT der Saison 2025-1? Höchstspannend. Künstlich spannend, sagen manche. Und sie haben gute Gründe.
Denn in einer Saison, in der AJ Auxerre lange wie ein würdiger Titelverteidiger wirkte, war es plötzlich das Chaos, das Einzug hielt. Ob absichtslos oder kalkuliert – das bleibt im Nebel. Was bleibt, ist eine völlig offene Endphase, wie sie die Ligue 1 selten gesehen hat. Mit SC Bastia (60 Punkte), Guingamp (59), Auxerre (58), Valenciennes und Lille (je 55) drängen sich fünf Teams an die Tabellenspitze – ein echtes Fünfkampf-Finale um die Meisterschaft und die internationalen Startplätze.
Doch über all dem schwebt ein anderer Schatten, ein größerer Abschied: SamiNo verlässt AJ Auxerre zum Saisonende. Das wurde nun vom Verein offiziell bestätigt – kurz vor dem Showdown, der alles entscheiden kann.
Keine Worte, keine Interviews, keine Tränen. Nur ein letzter Gruß aus der Stille. Der Mann, der Auxerre über zwei Amtszeiten hinweg geprägt hat wie kein Zweiter, geht. Nach elf Saisons, von 2021-1 bis 2023-1 und von 2024-1 bis 2025-1, tritt der Feldherr ab. Die Gründe? Unbekannt. Die Gerüchte? Vielstimmig. Dass er schon ein neues Ziel in Europa haben soll – sehr wahrscheinlich.
Doch bleiben wird die Geschichte, die SamiNo schrieb:
In den elf Saisons, die SamiNo an der Seitenlinie von AJ Auxerre stand, formte er aus einem soliden Traditionsverein ein europäisches Schwergewicht – nicht durch große Worte, sondern durch Ergebnisse, die für sich sprachen.
Unter seiner Führung gewann Auxerre einmal die französische Meisterschaft – ein Triumph, der das Ende einer langen Durststrecke bedeutete und den Klub zurück auf die große Landkarte des europäischen Fußballs katapultierte. Es war der Moment, in dem Auxerre nicht nur im Inland, sondern auf dem ganzen Kontinent wieder als Titelkandidat genannt wurde.
Doch der Erfolg endete nicht bei der Meisterschale. Vor allem im Pokalwettbewerb zeigte SamiNos Auxerre eiserne Nerven: Viermal konnte der Coupe de la Ligue unter seiner Leitung gewonnen werden – eine beeindruckende Bilanz, die nicht einmal durch zwei weitere verlorene Endspiele getrübt wurde. Denn auch dort war Auxerre stets ein ernstzunehmender Gegner, taktisch scharf und spielerisch gefährlich.
Auch im prestigeträchtigen Coupe de France bewies SamiNo, dass sein Team in den entscheidenden Momenten da war – zwei Mal stemmte Auxerre den traditionsreichen Pokal in den Pariser Nachthimmel. Ein Beweis für Kontinuität, Willenskraft und die Fähigkeit, über Jahre hinweg auf höchstem Niveau zu arbeiten.
International blieb ihm der ganz große Coup lange verwehrt – bis jetzt. Nachdem er bereits einmal mit Auxerre im Europa-League-Finale stand und dort unglücklich unterlag, ist es nun die Königsklasse, die den Höhepunkt seiner Amtszeit markiert: Das Finale der Champions League, erreicht in seiner letzten Saison, aus eigener Kraft, ohne Skandale, ohne Hintertürchen. Ein Triumph des Systems SamiNo.
Diese Erfolge erzählen von mehr als nur Titeln. Sie erzählen von Disziplin, Planung und der Fähigkeit, aus Spielern ein Team und aus einem Team einen Meister zu formen. Und was bleibt, ist mehr als ein Pokalschrank. Es ist ein Erbe.
Was folgt, ist ein letzter Akt. Drei Spiele gegen Caen, Le Havre und Lorient – und alles ist möglich. Auxerre hat die Ligue-1-Titelverteidigung und den weiteren Titel im Coupe de la Ligue zu veredeln selbst in der Hand. Doch gleichzeitig droht der bittere Abgang ohne Krönung. Ein Abgang wie ein letzter Opernton: gewaltig, schön – und schmerzhaft.
„Er geht, wenn’s am schönsten ist“, flüstern die einen. „Er geht, weil es nicht mehr geht“, mutmaßen die anderen. Was auch immer stimmt – SamiNo hat die Ligue 1 gelebt. Und jetzt atmet sie noch ein letztes Mal tief durch, bevor der Vorhang fällt.
ZAT XII
Ja nun, schon letzte ZAT der Ligue 1 an.
In Rennes war man nur teilweise zufrieden mit ZAT XI. Ein Heimsieg (3:1 Olympique de Marseille) , eine Heimniederlage (0:5 RC Lens), dazu auswärts ein 0:1 gg. OSC Lille.
Mit +3 Punkten kommt Stade Rennes nun auf Rang 6 mit 54 Punkten. Aktuell liegt SC Bastia mit 60 Punkten auf Rang 1 gefolgt von EA Guingamp (59 Punkte), AJ Auxerre (58 Punkte), Valenciennes FC (55 Punkte). Olympique Lyonnais hat mit 51 Punkten nur noch geringe Chancen auf den Meistertitel und internationale Ränge aufgrund des geringen Rest-TK.
Die Teams ab Rang 8 müssen auf Ausrutscher hoffen von Teams weiter oben, um sich noch verbessern zu können und in die internationalen Ränge zu können.
Beim Abstieg ist Olympique de Marseille gesetzt, Le Havre AC muss einen Rückstand von 6 Punkten aufholen, um AC Ajaccio auf Rang 16 noch zu überholen auf den letzten Metern.
Angesichts des geringen TK kann sich Stade Rennes selber nur geringe Hoffnungen machen auf Meistertitel und internationale Ränge.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Geplatzt
Der Traum war schön ist aber geplatzt. Mit der Meisterschaft wird es nichts werden. Wir haben alles gegeben könnten aber nur 4 Punkte einfahren. 5 Tore in Socheaux reichten nur für einen Punkt. Unsere Bemühungen wurden nicht belohnt. Die Mannschaft hat sich vollkommen verausgabt und geht auf dem letzten Zahnfleisch. Es wird jetzt schwierig werden die Mannschaft noch für die letzten Spiele zu motivieren. Wir können nur hoffen dass es noch für die internationalen Plätze reichen wird. Aber Nichtsdestotrotz war es eine gelungene Saison. Wir haben mehrere Vereinsrekorde aufgestellt. Und damit könnte vor der Saison niemand rechnen. Wir werden das auf jeden Fall anständig feiern.
En Avant Guingamp !!!!!