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Die neue Saison 2024-3 der Ligue 1 steht in den Startlöchern und nach einer turbulenten letzten Spielzeit, die mit einem achten Platz in der Liga endete, einem Pokalsieg im Coupe de la Ligue und einer knappen Finalniederlage in der Europa League, hat sich das Team von Trainer SamiNo ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Reduzierung der Ligue 1 auf 12 Mannschaften verspricht dabei nicht nur mehr Druck, sondern auch ein intensiveres und ausgeglicheneres Rennen um die begehrten Spitzenplätze.
Mit einem Auftaktprogramm, das alles andere als leicht ist, steht Auxerre gleich zu Beginn vor Herausforderungen. Der erste ZAT bringt ein Auswärtsspiel gegen RC Lens, gefolgt von zwei Heimspielen gegen S. Réunis Kaysersberg und Stade Rennais. Jedes dieser Spiele ist von großer Bedeutung, denn in einer Liga mit weniger Mannschaften zählt jeder Punkt mehr denn je.
SamiNo kommentierte vor dem Start: „Wir haben in der vergangenen Saison gezeigt, dass wir zu Großem fähig sind. Der Pokalsieg und das Europa-League-Finale waren wichtige Schritte. Jetzt müssen wir aber konstanter werden, um in der Liga wieder ganz oben mitspielen zu können.“ Auxerre wird sich auf einen starken Kader und die taktischen Kniffe von SamiNo verlassen, der weiß, wie man ein Team auf den Punkt vorbereitet.
Die Liga-Reduzierung bringt aber auch frischen Wind. Kein Platz für schwache Phasen, keine „einfachen“ Gegner – jeder Klub ist gefährlich. Gelingt der Auftakt gegen RC Lens, könnte der Weg für eine erfolgreiche Spielzeit geebnet sein. SamiNo und sein Team werden alles daran setzen, wieder ganz oben mitzuspielen – der Traum von einem weiteren Titel ist lebendiger denn je.
ZAT I
Wer hat an der Uhr gedreht, warum ist es schon so spät?
Die neue Saison startet, mit 12 statt 16 Teams im Vergleich zum Vorjahr. Auf dem Höhepunkt waren es 20 Teams.
Nun denn, Mit Rang 6 in der Ligue 1, Das Finale im Coupe de France und dem Viertelfinale im Coupe de la Ligue.
Eine gute Saison, aber keine sher gute Saison.
Dazu das Viertelfinale in der CL, das bisher beste Resultat in der CL seit längerer Zeit. Immerhin schied Stade Rennes gegen den späteren CL-Sieger Vålerenga Oslo aus.
Nun denn, neue Saison neues Glück.
Zuerst wartet Valenciennes FC im Heimspiel, dazu in den Auswärtsspielen S. Réunis Kaysersberg und AJ Auxerre.
Nun, denn ab ins Schlusstraining vor Saisonbeginn, alles andere wird sich ergeben, oder auch nicht.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Auftakt nach Maß oder Stolperstein?
Der OSC Lille, frisch gekürt als Pokalsieger der Coupe de France, startet mit hohen Erwartungen in die neue Saison. Nach dem starken fünften Platz in der vergangenen Spielzeit ruhen die Hoffnungen der Fans auf einer erneuten erfolgreichen Kampagne.
Der Spielplan hat es jedoch in sich. Gleich zum Auftakt trifft Lille auf Paris Saint-Germain. Es folgen Duelle gegen den traditionsreichen AS Saint-Étienne und EA Guingamp.
Für Trainer Terrormopp und seine Mannschaft wird es darauf ankommen, schnell in die Saison zu finden und an die starken Leistungen der vergangenen Spielzeit anzuknüpfen. Die ersten drei Spiele werden zeigen, ob Lille in der Lage ist, mit den Top-Teams der Ligue 1 mitzuhalten und ob man sich wieder für die europäischen Wettbewerbe qualifizieren kann. Die Fans dürfen gespannt sein, welche Überraschungen die neue Saison für den OSC Lille bereithält.
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Die ersten drei Spieltage der neuen Ligue 1-Saison 2024-3 sind gespielt und AJ Auxerre hat einen letztlich soliden Start hingelegt. Mit zwei Siegen und einer Niederlage steht Auxerre aktuell auf Platz 6 der Tabelle, nur drei Punkte hinter Spitzenreiter OSC Lille. Dennoch hat der Saisonauftakt gezeigt, dass die Mannschaft von Trainer SamiNo noch Luft nach oben hat – insbesondere, wenn man die 0:3-Auftaktpleite gegen RC Lens bedenkt.
Die Heimspiele gegen S. Réunis Kaysersberg (1:0) und Stade Rennais (2:1) haben jedoch gezeigt, dass die Mannschaft in der Lage ist, knappe Spiele für sich zu entscheiden. SamiNo selbst betonte nach dem ZAT: „Wir sind noch nicht dort, wo wir sein wollen, aber es ist wichtig, dass wir trotz eines holprigen Starts Punkte geholt haben. Gerade in den engen Spielen haben wir uns durchgesetzt.“
Die kommenden drei Partien versprechen einiges an Spannung. Zunächst geht es auswärts gegen den amtierenden Meister SC Bastia – ein harter Brocken, denn Bastia hat die Saison stark begonnen und liegt aktuell auf Platz 2 der Tabelle. Die Erfahrung und Abgeklärtheit von Bastia-Coach Claudino wird eine echte Herausforderung für SamiNo und sein Team.
Danach steht ein Heimspiel gegen Paris Saint Germain an. PSG hat erst drei Punkte auf dem Konto und wird sicherlich alles daran setzen, in Auxerre zu punkten. Die bisherigen Leistungen von PSG lassen erahnen, dass sie auf Revanche für den schwachen Start aus sind. Aber auch Auxerre wird sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen, wichtige Punkte in der heimischen Arena zu sichern. Ein Sieg gegen die Hauptstädter könnte das Team weiter nach oben katapultieren.
Den Abschluss des ZATs bildet eine weitere Auswärtspartie gegen AS Saint-Etienne. Mit null Punkten und einem enttäuschenden Start steht Saint-Etienne bereits unter Druck, und für Auxerre wird es wichtig sein, auch gegen diese Mannschaft nicht nachzulassen. Ein Auswärtssieg würde den Druck auf die anderen Teams im Titelkampf weiter erhöhen.
Fazit: Ein entscheidender ZAT steht bevor
Die Weichen für eine erfolgreiche Saison könnten in den nächsten drei Spielen gestellt werden. Gelingt es Auxerre, sich in den schwierigen Auswärtsspielen gegen SC Bastia und AS Saint-Etienne zu behaupten, und gleichzeitig PSG im eigenen Stadion zu bezwingen, könnte der Traum von einer Topplatzierung in dieser spannungsgeladenen Saison weiterleben. SamiNo und seine Mannschaft haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie für solche Herausforderungen bereit sind – jetzt gilt es, dies erneut auf dem Platz zu zeigen.
ZAT II
Ja nun, der 1. ZAT ist Geschichte.
In Rennes war man zufrieden und hat das Minimalziel erreicht.
Ein 4:0 Heimsieg gg. Valenciennes FC und auswärts ein 1:2 und 1:4 (AJ Auxerre und S. Réunis Kaysersberg).
Damit steht Stade Rennes mit 3 Punkten und einem TV von 0 auf Rang 8.
Aber noch ist die Messe nicht gelesen und es fehlen noch 19 Spiele.
Nun denn, Mund abputzen und weitermachen. Es geht direkt weiter gegen Olympique de Marseille und OSC Lille (H) sowie SC Bastia (A).
Danach wird jeder wieder ein wenig mehr wissen. Noch ist der neue Modus für alle eine neue Erfahrung mit weniger Spielen in der Gesamtsaison.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Durchwachsen gestartet
In Frankreich erfolgt der Startschuss in die Ligue 1 mit weniger Teams. Die Liga wurde zur Saison 2024-3 auf zwölf Vereine verkürzt. Damit wird der Konkurrenzkampf noch enger. Für Ben und seine Jungs aus Kaysersberg bedeutet das, dass man sich noch mehr anstrengen muss, um eine erfolgreiche Saison zu absolvieren. Der Saisonstart verlief eigentlich nicht so gut. Mit vier Punkten nach dem ersten ZAT steht Kaysersberg auf Platz sieben in der Tabelle. Besonders das 4:4 zuhause gegen den SC Bastia tut weh, wenngleich es den Gästen noch mehr schmerzen wird. In Auxerre verpasste man bei der 0:1-Niederlage die Chance auf einen möglichen Auswärtsangriff. Einzig beim 4:1-Heimsieg gegen Srade Rennais blieb Bens Mannschaft souverän.
Schon ganz ordentlich
Mit einer Leistung, die sicher ausbaufähig ist, aber dennoch drei Siege eingebracht hat, steht der OSC Lille an der Spitze des Tableaus. Neun Punkte aus drei Spielen bedeuten erstmal eine überdurchschnittliche Punktausbeute. Die Tordifferenz zeigt aber, dass da noch mehr geht. Denn alle drei Spiele wurden mit nur einem Tor mehr gewonnen. Immerhin die Defensive zeigte sich in guter Verfassung.
Da man nun in den nächsten Spielen gegen Valenciennes und Stade Rennes antreten muss, wird es unwahrscheinlich, die perfekte Bilanz weiter auszubauen. Daheim muss man gegen das trainerlose Marseille ran, das die taktischen Finessen McLovers wohl immer noch verinnerlicht hat. Danach wird man mehr wissen, wo die Reise für den OSC Lille in dieser Spielzeit hingeht, in der ein Viertel der Liga nicht durch einen geschulten Spielleiter angewiesen wird.
Eine schwere Woche steht bevor
Die Doggen haben in Valenciennes ein fulminantes Spiel abgeliefert! Nach einer Partie auf höchstem Niveau trennten sich beide Teams letztlich mit einem gerechten Unentschieden. Das 5:5 spiegelt die ausgeglichene Leistung beider Mannschaften wider.
Mit diesem Ergebnis festigt Lille seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte und liegt nun punktgleich mit dem SC Bastia auf dem zweiten Rang. Die kommenden Wochen versprechen hochspannende Duelle: Zunächst trifft Lille auf den traditionsreichen Olympique Lyon, danach auf den Lokalrivalen RC Lens und schließlich auf den Aufsteiger Kaysersberg.
Aufgrund der zwei Auswärtsspiele wird die nächste Woche aber besonders schwer werden. Die Mannschaft von Terrormopp wird dennoch alles daran setzen, diese positive Entwicklung fortzusetzen und die Fans weiter zu begeistern.
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Es ist Sonntagmorgen, und SamiNo sitzt am Frühstückstisch. Eigentlich sollte er sich entspannen, ein warmes Croissant genießen und sich von der letztwöchigen, hitzigen Partie gegen SC Bastia erholen. Doch stattdessen starrt er gedankenverloren auf den dampfenden Kaffee vor sich, während seine Gedanken um den bevorstehenden ZAT kreisen. Neben ihm türmt sich die Zeitung, in der die Ergebnisse der Ligue 1 prominent auf der Titelseite prangen: "AJ Auxerre auf Platz 3!" Doch SamiNo ist klar, dass die Tabellenlage täuschen kann – vor allem, wenn der nächste Gegner ihm im Nacken sitzt wie ein ungebetener Gast.
„Warum ausgerechnet Guingamp?“ murmelt er, halb zu sich selbst und halb zu seiner Kaffeetasse, die ihm natürlich keine Antwort gibt. EA Guingamp, dieser schwere Gegner, ist für ihn so reizvoll wie kalter Toast. „Wieso können die nicht einfach mal bei Null anfangen? Immer dieses Theaterspiel mit denen,“ seufzt er und nimmt einen Schluck Kaffee. Neben ihm blickt seine Frau, die schon lange an seine gelegentlichen Fußball-Monologe gewöhnt ist, mit einem leichten Lächeln über ihre Zeitung hinweg.
„Vielleicht denkst du mal nicht an Guingamp und genießt einfach dein Croissant?“ schlägt sie sanft vor, als SamiNo beginnt, einen imaginären Schlachtplan auf der Marmeladenpackung zu skizzieren.
„Genießen? Ha!“ Er lacht trocken und deutet mit dem Messer auf das Croissant, als wäre es der Trainer von Guingamp persönlich. „Weißt du, Schatz, genießen ist gut, wenn du nicht auch noch auf Bastia und Lille schielen musst. Die sind wie dicke Butterkleckse auf dem Croissant – kriegst du sie weg? Nein! Die bleiben einfach kleben!“ Er schüttelt den Kopf. „Und immer, wenn du denkst, du hast sie unter Kontrolle, bam! Dann kommt Valenciennes und schmiert dir noch extra Butter drauf!“
Seine Frau kichert leise, während SamiNo weiter über seine nächsten Gegner philosophiert. „Valenciennes… die haben jeweils fünf Tore gegen Lens und Lille geschossen. Fünf! Diese Mannschaft hat eine offensive Wucht, die ich mir eher bei einem Baguette-Bäcker als bei einem Fußballteam erwartet hätte. Und dann muss ich gegen sie ran, auswärts!“ Er beißt ins Croissant und murmelt zwischen den Krümeln hindurch: „Ach, sollen sie sich doch das Baguette brechen.“
SamiNo ist vollkommen in seine Gedanken vertieft, kämpft gedanklich mit Croissant, Marmelade und Butter, als seine Frau den Kopf schüttelt und ihm einen beruhigenden Tee einschenkt. „Trink das, bevor du anfängst, mit der Serviette eine Abwehrformation zu basteln.“
Er nimmt einen großen Schluck Tee und nickt, langsam in die Realität zurückkehrend. „Weißt du, es ist wirklich schwer, in dieser Liga zu bestehen. Jeder Punkt zählt – jedes Croissant... äh, Spiel ist entscheidend. Vielleicht sollten wir uns einfach zurücklehnen und uns am dritten Platz erfreuen, solange wir ihn haben.“
Er lehnt sich zurück und seufzt tief. Vielleicht ist das wirklich der richtige Ansatz. Ein kleiner Moment des Friedens… bevor er sich erneut mit Guingamp, Bastia und Marseille auseinandersetzen muss. „Aber wenn die wieder versuchen, uns kalt zu erwischen,“ flüstert er, „dann wird das nächste Croissant ein Krümelregen.“
Und so beginnt ein weiterer Tag im Leben von SamiNo, zwischen Croissants und Taktiktafeln, immer bereit für die nächste Herausforderung – oder zumindest für das nächste Frühstück.
ZAT III
Ja nun, auch der ZAT II ist Geschichte.
Mit zwei Heimsiegen (4:0 OSC Lille, 4:1 Olympique de Marseille), dazu auswärts ein 0:2 gg SC Bastia.
Mit +6 Punkten kommt Stade Rennes nun auf Rang 6 mit 9 Punkten.
Noch ist die Tabelle eng zusammen und nichts entschieden. Frp Stade Rennes ist sowohl nach oben als auch unten vieles möglich.
Zwischen Rang 1 und 12 sind nur 10 Punkt Unterschied.
Nun denn, Mund abputzen und weitermachen. Mit Olympique Lyonnais (H), Paris Saint Germain (A) und AS Saint-Etienne (A) warten die nächsten 3 Gegner vor dem Schlusszat der Hinrunde.
Also ab ins Training und voller Motivation und Freude in die Spiele!
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
ZAT IV
Ja nun, wer hat an der Uhr gedreht, warum ist es schon so spät?
Die Hinrunde ist fast abgeschlossen bis auf 2 Spiele.
Mit einem Heimsieg (4:3 Olympique Lyonnais), einem Auswärtssieg (4:3 AS Saint-Etienne) sowie einer Auswärtsniederlage (0:4 Paris Saint Germain).
Damit hat Stade Rennes sein Minimalziel von 3 Punkten übertroffen mit 6 Punkten.
Nun ist aktuell Stade Rennes auf Rang 6 mit 15 Punkten.
Auf Rang 1 steht SC Bastia mit 22 Punkten. Am Tabellenende steht AS Saint-Etienne mit 3 Punkten.
Damit ist für Stade Rennes Rang 1 näher al die Abstiegsregion.
Nun denn, zwei Spiele gegen RC Lens (H) und EA Guingamp (A) entscheiden über die Schlusstabelle der Hinrunde.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen!
S.P.Q.R!
Halloween ist vorbei!
... und damit hoffentlich auch die Schrecken für SamiNo. Denn, so gern man den kleinen Napoleon aus Auxerre auch ärgert, für posttraumatische Störungen und immer wiederkehrende Angstzustände möchte man in Lille dann doch nicht zuständig sein.
Trotzdem: Ding Dong wird es am Wochenende trotz des bereits hinter uns liegenden Festes hoffentlich auch machen - und zwar im Kasten Auxerres, wenn der unerbittliche Angriff der Doggen kurzen Prozess mit der AJ Auxerre machen wird.
Und dann... ja, dann wartet der eigene Angstgegner: SC Bastia. Nicht nur, dass zwischen beiden Teams eine lange Historie mit wirklich haarsträubenden Duellen steht. Sehr oft zogen die Doggen dabei den Kürzeren. Und gerade da Bastia mal wieder auf Meisterschaftskurs ist, dürfte mit dem schlimmsten zu rechnen sein.
Sowohl für Auxerre als auch Bastia geht es in den Duellen mit dem OSC um die Herbstmeisterschaft der Ligue 1. Inwiefern der vertilgte Süßkram der letzten Tage irgendein Team beeinträchtigen wird? Wir werden sehen.
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Es ist Halloween-Abend und SamiNo sitzt in seinem Wohnzimmer, die Lampe gedimmt, die Vorhänge zugezogen. Vor ihm liegt der Spielplan für den nächsten ZAT, und er versucht sich auf die bevorstehenden Partien zu konzentrieren. „OSC Lille… Olympique Lyonnais…“ murmelt er und fährt mit dem Finger über die Namen seiner nächsten Gegner, während draußen das schrille „Süßes oder Saures!“ der Nachbarskinder durch die Straßen hallt.
SamiNo verzieht das Gesicht. „Noch so ein Trupp kleiner Monstermasken an meiner Tür und ich verliere endgültig den Verstand!“ denkt er sich. Er hat den Fehler gemacht, letztes Jahr Süßigkeiten zu verteilen, und seither scheinen die Kinder zu glauben, dass seine Haustür die erste Anlaufstelle für Halloween-Beute ist.
Plötzlich klingelt es – Ding Dong!
„Mist!“ flüstert er und duckt sich unter das Fenster, so als könnte er die neugierigen kleinen Augen durch die Wände hindurch spüren. „Vielleicht denken sie, ich bin nicht da,“ hofft er und wagt es kaum, zu atmen. Doch die Stimme eines Jungen schallt lautstark durch den Briefschlitz: „Wir wissen, dass du zu Hause bist, SamiNo! Komm raus und gib uns was Süßes oder… wir rufen Les Dogues!“
Das letzte Halloween hatte er ihnen zu viel erzählt. Die Kinder wissen von seinem Groll gegen Terrormopp wegen der Heimpleite gegen OSC aus der vergangenen Saison. Innerlich grummelnd, kramt er in einer alten Schublade nach ein paar Schokoriegeln, um die Horde draußen abzuspeisen. “Die kleinen Biester nutzen meine Schwächen eiskalt aus… genau wie OSC Lille." Das 1:4 aus der letzten Saison hallt noch nach, und das Geisterstimmen-Geräusch der Kinder macht das Ganze auch nicht besser.
Er öffnet die Tür und wird von grinsenden Gesichtern in Scream-, Zombie- und Piratenkostümen begrüßt. „Süßes oder Saures, SamiNo!“ brüllen sie im Chor, als hätten sie das ganz besonders einstudiert. Seufzend wirft er ihnen die Schokoriegel hinüber, und sie verschwinden kichernd in der Dunkelheit. „Süßes oder Saures – das könnte glatt das Motto der Liga sein“, denkt er, während er sich wieder an seinen Schreibtisch setzt. “Manchmal gewinnst du 6:5 gegen Valenciennes, und manchmal kriegst du 0:5 gegen Bastia ab. Nur dass hier keiner Schokolade verteilt, wenn du verlierst.“
Kaum hat er sich hingesetzt, klingelt es schon wieder. Ding Dong! Ein neues Gruselkinder-Trupp hat sich versammelt, ihre kleinen Plastikmasken drücken gegen das Milchglas der Tür. „Süßes oder Saures!“ rufen sie im Chor und wedeln wild mit ihren Tüten.
„Schon wieder? Als würde ich nicht schon genug Sorgen haben!“ murmelt SamiNo und schließt kurz die Augen. OSC Lille wird nicht einfach. Und danach Olympique Lyonnais… genau wie diese Kinder: klein, aber nervig. Er nimmt sich ein paar alte Kaugummis, die er im Schrank gefunden hat, und wirft sie den Kindern hinüber..
Gerade, als er die Tür wieder schließt, ertönt ein weiteres Klingeln, lauter und aggressiver als die vorherigen. Ding Dong Ding Dong Ding Dong! „Süßes oder Saures!“ rufen die Kinder von draußen. Diesmal hört er, wie eine tiefe Stimme hinterher ruft: „Oder wir singen dir alle Fangesänge der Gones!“
"Bitte nicht", murmelt SamiNo wieder, während erneut Erinnerungen an die Saison 2024-2 hochkommen. Denn auch gegen fubini gab es für SamiNo und seinen AJ in der vergangenen Saison eine 1:4 Heimpleite.
“Jetzt reicht’s“, denkt er und grinst sich in den Spiegel an der Wand an. Zeit für den Gegenangriff. Er zieht eine gruselige alte Hexenmaske aus dem Keller hervor – ein Überbleibsel vom letzten Vereinskarneval – und stellt sich vor die Tür. „OSC Lille und Olympique Lyonnais werden mich nicht einschüchtern, und diese Kinder schon gar nicht!“
Er reißt die Tür auf und ruft mit gruseliger Stimme: „SAUERES!!! Für euch alle!!!“ Die Kinder schreien, rennen wild auseinander, einer verliert seine Taschenlampe, ein anderer stolpert über seinen eigenen Umhang. Der Chor aus „Süßes oder Saures!“ verwandelt sich in ein panisches „Aaaah!“ und klingt bald in der Ferne ab.
Er kehrt zurück an den Schreibtisch, setzt sich und schaut noch einmal auf den Spielplan. Die Liga kann kommen – SamiNo ist bereit. Und die Kinder der Nachbarschaft? Die kommen so schnell nicht wieder zurück.
Gratulation
In Lille kann man natürlich fair gratulieren: Der AJ Auxerre hat die Herbstmeisterschaft auch mit einem Sieg gegen die Doggen klar gemacht. Eine Tatsache der man sich nicht entziehen kann, auch wenn man vom Tabellenführer kein Wort des Dankes für die Ebnung des Weges gehört hat. Schließlich hat man die Korsen geradezu im eigenen Stadion zerstört.
Dass die Herbstmeisterschaft der hoffentlich einzige Titel für Auxerre bleiben wird, dafür werden Lens und Kaysersberg am nächsten ZAT schon sorgen. Die ganzen Radio- und Fernsehberichte und vor allem die großen Überschriften der französischen Gazetten gehen nämlich auch dem Trainer Lilles auf die Nerven. Die beiden müssen einfach gegen AJ gewinnen.
Für die eigene Marschrichtung? Nun, Platz 4 ist nicht das erhoffte Ziel und mit PSG und ASSE hat man zwei sehr unterschiedliche Gegner auf dem Plan. Mal schauen was wird... was wird.
ZAT V
Ja nun, die Hinrunde ist abgeschlossen.
Stade Rennes erreichte am Ende Ein 4:0 Heimsieg gg. RC Lens und ein 4:4 auswärts gg. EA Guingamp.
Mit +4 Punkten kommt Stade Rennes auf Rang 5 mit 19 Punkten.
Auf Rang 1 kommt AJ Auxerre mit 27 Punkten, SC Bastia mit 25 Punkten, S. Réunis Kaysersberg und OSC Lille mit 22 Punkten.
Auf den Abstiegsrängen sind Olympique de Marseille mit 9 Punkten und AS Saint-Etienne mit 6 Punkten.
Beim Rest-TK ist Stade Rennes mit 35,1 ist am unteren Tabellenende.
Aber nun, es geht direkt weiter. Am Nächsten Spieltag stehen S. Réunis Kaysersberg(H) und Valenciennes FC(A) an.
Möge Jupiter auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
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SamiNo steht an diesem Novembermorgen in seinem Wohnzimmer und starrt auf die Zeitung. Eigentlich wollte er nur schnell einen Kaffee und ein Croissant holen und dann einen entspannten Tag verbringen – weit weg von all den Diskussionen um die Liga und den „Herbstmeister“-Titel. Aber da steht es in fetten Lettern, gleich auf der Titelseite: „AJ AUXERRE – HERBSTMEISTER!“ Dazu ein Bild von ihm, das ihn so euphorisch zeigt, dass er sich selbst nicht wiedererkennt. „Wer hat denn dieses grässliche Foto ausgesucht?“ murmelt er und schiebt die Zeitung angewidert zur Seite und nippt an seinem Kaffee. Doch auch auf der Rückseite des Marmeladenglases prangt ihm in roter Schrift entgegen: "Herbstmeisterlicher Genuss für Spitzenreiter!"
„Ach SamiNo, du hast es doch geschafft!“, höhnt die innere Stimme, die immer dann auftaucht, wenn er Erfolg hat, den er eigentlich herunterspielen möchte. Herbstmeister… so ein Wort, das klingt wie ein Versprechen, das im Winter zu Bruch geht. Er weiß genau, wie unbarmherzig die zweite Saisonhälfte sein kann. „Herbstmeister? Da lachen doch die Doggen in Lille und die Korsen in Bastia schon jetzt,“ murmelt er und spürt, wie ihm die Herbstmeisterschaft wie eine Last auf den Schultern liegt.
Um sich abzulenken, schaltet er den Fernseher ein. Die lokalen Nachrichten laufen. Doch noch bevor er auf einen anderen Kanal zappen kann, tönt die Stimme des Moderators: „AJ Auxerre als Herbstmeister – SamiNo und sein Team haben die Ligue 1 durcheinandergewirbelt!“ Ein riesiges Logo seines Vereins flackert auf dem Bildschirm, zusammen mit einer Rückschau auf die Tore der Hinrunde. Klick. SamiNo schaltet den Fernseher genervt aus. „Das gibt’s doch nicht! Ich will diesen Hinrunden-Titel gar nicht! Am Ende gerne... aber nicht jetzt!“ ruft er verzweifelt und sucht fieberhaft nach seinem Autoschlüssel. Eine Fahrt durch die ruhige Landschaft außerhalb Auxerres soll ihn auf andere Gedanken bringen.
Doch wie das Leben so spielt, gerät SamiNo direkt in einen Stau. Er steckt fest zwischen einem Kleinwagen mit einem OSC-Lille-Aufkleber und einem LKW mit einem riesigen Schriftzug: „SC Bastia – Die Korsen sind nah dran!“ Er lacht trocken und schlägt die Hände vors Gesicht. Da versucht man einmal, der Tabelle zu entkommen, und landet direkt zwischen den Erzfeinden. Zu allem Überfluss schaltet das Radio genau in diesem Moment zu den Sportnachrichten: „… und AJ Auxerre ist Herbstmeister! Kann SamiNo den Druck aushalten oder wird es ein klassischer Absturz in der Rückrunde?“
„Oh, ich kann den Druck aushalten!“ murmelt SamiNo und verzieht die Augen. „Aber muss man mich ständig daran erinnern? Und woher wissen die im Radio, was ich denke?“
Kaum ist der Stau aufgelöst, fährt SamiNo weiter und beschließt, ins Kino zu gehen – ein Actionfilm, etwas Lautes, das ihn ablenkt. Doch als der Vorspann vorbei ist und er endlich entspannt im Sitz versinkt, ertönt die Stimme des Bösewichts im Film: „Du kannst nicht entkommen, SamiNo… AJ Auxerres ist Herbstmeister!“ SamiNo schreckt auf, dreht sich hektisch um, doch die Stimme ist nur in seinem Kopf – der Herbstmeister-Titel verfolgt ihn wie ein lästiger Schatten.
Am Abend sitzt SamiNo schließlich in seiner Küche, erschöpft von seinem erfolglosen Versuch, dem Ruhm zu entkommen. Er schaut auf die Kühlschranktür, an der ein Ausschnitt aus der La Voix du Nord-Zeitung der vergangenen Woche hängt. Darauf steht ein Zitat von Lille-Coach Terrormopp: „[…] kleiner Napoleon aus Auxerre […].“
SamiNo schnaubt. Der „kleine Napoleon von Auxerre“ also? Er grinst breit und kratzt sich am Kinn. „Na warte, du kleiner Doggenführer von Lille, ich zeige dir, was ein echter Herbstmeister kann.“ Er denkt an den letzten ZAT zurück, an die mühsamen Siege gegen Lyon und Lille, und das packende 2:1 gegen OSC Lille, wo die Doggen heftig zubeißen wollten – aber dann doch den Kürzeren zogen.
„Herbstmeister hin oder her,“ murmelt er entschlossen. „Terrormopp mag bellen, aber AJ Auxerre beißt! Und die Rückrunde wird zeigen, wer wirklich Angst haben muss.“
Die Welpenjagd
Dass man als Tabellendritter dem Hohn und Spott der darüber platzierten Konkurrenz ausgeliefert ist? Geschenkt. Schließlich sind es noch ein paar Spiele bis zum Ende der Saison und die kleinen Möchtegern-Kaiser der Ligue 1 werden auch noch ihr Elba erleben.
Dass aber ausgerechnet der schwafelnde Spielleiter Auxerres sich mit seiner eher sarkastisch gemeinten Äußerung der Welpenjagd ein Eigentor geschossen hat, wird er noch am eigenen Leibe bemerken. Denn was sind denn Welpen? Süß, klein und niedlich - zweifelsohne. Aber auch kreativ, schnell und immer für eine Überraschung gut. Und gerade deshalb hat sich Terrormopp dieser Bezeichnung angenommen und sie zum Credo der letzten neun Spiele gemacht.
Die Welpenjagd beginnt! Und die fünf Pünktchen, die der AJA derzeit noch als Vorsprung genügen, dürften nicht bis zur Meisterschaft reichen. Viel eher wird SamiNo am vorletzten Spieltag sein persönliches Waterloo erleben. Und aus unserem fiktiven Freizeitpark wird dann doch eher Auxerre's Fallen Kingdom.
ZAT VI
Ja nun, auch die Rückrunde ist gestartet.
Ein 5:0 Heimsieg gg. S. Réunis Kaysersberg und eine 0:2 Auswärtsniederlage gg. Valenciennes FC.
Damit verbleibt Stade Rennes auf Rang 5 mit 22 Punkten. Zu Rang 1 (AJ Auxerre) sind es 8 Punkte Rückstand, auf Rang 3 (OSC Lille) 3 Punkte Rückstand.
Auf Rang 11 (AS Saint-Etienne) 13 Punkt Vorspruong.
Stade Rennes scheint also auf Kurs internationale Teilnahme zu stehen.
Aber noch stehen 9 Spiele aus. Am nächsten Spieltag warten AJ Auxerre (H), SC Bastia (H) und Olympique de Marseille (A).
Nun denn, Mund abputzen und weitermachen. Ab ins Training und das Beste hoffen.
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
1003
Es ist ein sonniger Sonntagvormittag im trüben Herbst, und SamiNo steht in der Warteschlange zum Ligue-1-Freizeitpark, einem nicht ganz real existierenden Ort, an dem jeder Spieltag eine Attraktion ist – und jede Attraktion eine emotionale Achterbahnfahrt verspricht. Mit einem genervten Blick auf das Wimmelbild der Liga-Tabelle vor ihm murmelt er: „Herbstmeister... Spitzenreiter… Klingt toll, aber man zahlt einen teuren Eintritt für dieses Vergnügen.“
Die ersten Attraktionen, die SamiNo in diesem metaphorischen Freizeitpark besucht, bringen ihn dazu, die Stirn zu runzeln. Gleich zu Beginn die Schwarze Mamba von Lens – ein Achterbahn-Abenteuer, bei dem AJ Auxerre mit 0:3 und 1:4 abgeschossen wird. „Das war wie ein Looping zu viel nach einem großen Frühstück,“ denkt SamiNo, während er mental sein Team zusammenstaucht. Doch er tröstet sich damit, dass das nur die Aufwärmrunde war.
Weiter geht es zur Kamikaze-Kurve von Bastia, bei der es eine deftige 0:5-Klatsche gibt. SamiNo nennt diese Attraktion später nur „den Magenzerstörer“. Dennoch, es folgen auch Siege – gegen S. Réunis Kaysersberg und Paris Saint Germain – und die Dinge stabilisieren sich.
„Ah, die Wasserbahn von Rennes,“ denkt er beim Rückblick auf den knappen 2:1-Sieg gegen Stade Rennais. Ein Spieltag voller Spritzer und Wellen, aber Auxerre geht mit einem lachenden Gesicht aus dem spritzigen Gefecht hervor. Der Freizeitparkbesuch nimmt Fahrt auf, doch SamiNo spürt, dass die wirklich harten Attraktionen noch kommen.
Plötzlich findet er sich im Valenciennes-Canyon wieder. Ein wilder Ritt, der ihn fast aus dem Sitz katapultiert. Ein 6:5-Sieg mit Toren aus allen Richtungen. „Das war wie ein freier Fall... nur dass man den Boden nie berührt,“ murmelt SamiNo und schüttelt ungläubig den Kopf. „Aber Hauptsache gewonnen.“
Doch der Freizeitpark der Ligue 1 ist gnadenlos. Schon steht die nächste Herausforderung an: der Drehwurm von Lille. SamiNo erinnert sich mit gemischten Gefühlen an die letzte Begegnung mit dem kleinen Terrormopp und seinen „Doggen“. Der OSC Lille behauptet gern, dass sie eine Naturgewalt sind, aber SamiNo ist anderer Meinung. „Ach, Terrormopp, der kleine Hundeflüsterer!“ lacht SamiNo, während die Achterbahn in die Tiefe rast. „Das war eine Gaudi, euch in Lille zu schlagen. Der sogenannte große Hund entpuppte sich doch nur als winselnder Welpe!“. Der AJ-Coach grinst bei der Erinnerung an den 2:1-Auswärtssieg gegen Lille. „Herbstmeisterlich.“
Aber jetzt – jetzt kommt die wahre Attraktion, die ultimative Herausforderung im Freizeitpark: Der Bastia-Blitz. Es ist nicht irgendeine Fahrt, es ist der Ritt des Champions. Während SamiNo auf die Schienen dieser bevorstehenden Begegnung starrt, sieht er in Gedanken das Stade de l'Abbé-Deschamps, das brodelt und bebt. „Ein Duell mit Bastia ist wie ein Ritt durch ein Gewitter. Du weißt, dass du nass wirst, und mit etwas Pech schlägt der Blitz ein,“ murmelt er. Aber in seinem Hinterkopf klingt eine andere Stimme: „Oder du wirst selbst zum Blitz.“
SamiNo weiß, dass Terrormopp und Lille zuschauen werden, mit einer Tüte Popcorn in der Hand, bereit, bei jedem Stolpern von Auxerre höhnisch zu kichern. „Er wird da sitzen und denken, ich falle aus der Achterbahn,“ denkt SamiNo und grinst süffisant, wird jedoch von seinem Gedanken abgebracht… denn plötzlich hört er ein vertrautes Lachen hinter sich. Es ist Terrormopp, der sich vor einer kleinen Kinderachterbahn namens Die Welpenjagd ablichten lässt. “Pass auf, Mopp, …“ ruft SamiNo hinüber, „… nicht dass du dir bei der aufregenden Fahrt noch das Fell ruiniertst!“
Nach Bastia geht es in die Paris-Schleuder und den Saint-Etienne-Dschungel, doch SamiNo lässt die Gedanken nicht zu weit schweifen. Für ihn ist der nächste ZAT entscheidend. Es wird eng, die Konkurrenz schläft nicht, und Auxerre ist zwar Spitzenreiter, aber es ist noch ein langer Weg durch diesen Freizeitpark.
Und mit diesen Gedanken tritt SamiNo lächelnd aus der Attraktion, bereit für die nächste Runde – und mit dem festen Glauben, dass der Freizeitpark vielleicht am Ende seinen Namen ändern wird: Auxerre’s Kingdom.
ZAT VII
Ja nun, die vergleichsweise kurze Saison geht ihrem Ende entgehen.
Der vergangene ZAT hätte kaum besser sein können. Zwei Heimsiege mit 7:0 (Auxerre) und 6:5 (Bastia, dazu auswärts ein 3:1 (Marseille).
Damit 9 v0n 9 Punkten und aktuell Rang 2 mit 31 Punkten und einem TV von +20. Nur AJ Auxerre ist mit 36 Punkten nach 16 Spielen noch besser.
Auf Rang 6 (S. Réunis Kaysersberg) sind es aktuell 6 Punkte Vorsprung, auf Rang 11 (Olympique Lyonnais) 18 Punkte Vorsprung.
Damit scheint der Abstieg nur noch eine theoretische Sache, während ein internationaler Rang bzw der Meistertitel nicht unbedingt garantiert ist.
Mund abputzen und weitermachen also. Als nächstes warten Paris Saint Germain (H), OSC Lille (A) und Olympique Lyonnais (A).
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!
Ups..
Und schwupps war die klitzekleine Chance auf den Titel auch weg. Was war denn das für ein Spiel gegen den Valenciennes FC? 3:5 verloren die Doggen im heimischen Stadion und können nun alle Ambitionen in die Tonne werfen. Mit etwas Glück reicht es in dieser Saison aber immerhin für das internationale Geschäft - ausgerufenes Mindestziel.
Dass sich gleichermaßen der Mini-Napoleon immer weiter vom Verfolgerfeld entfernt, kann in diesem Zusammenhang auch nicht im Sinne des Erfinders sein. Weder Rennes und schon gar nicht Bastia scheinen in der Lage zu sein, das Durchschnittsteam der letzten Jahre aufzuhalten. Trotzdem besteht für die Doggen durchaus immer noch die Möglichkeit, am letzten ZAT zum Meistermacher zu werden, wenn es gegen Auxerre und Bastia geht.
Und damit kommen wir zum aktuellen ZAT, denn auch Kandidat Rennes steht noch auf dem Restspielplan der Doggen. Inwiefern unser Mitwirken dem ein oder anderen helfen oder ruinieren kann, werden wir dann sehen.
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SamiNo sitzt in seinem Büro in Auxerre, den sechsten ZAT gerade hinter sich gebracht, eine Tasse dampfenden Espresso in der Hand. Vor ihm liegt die aktuelle Tabelle, die ihm ein schelmisches Grinsen auf die Lippen zaubert. Er steht noch immer auf Platz 1, souverän wie ein alter Fuchs, der sich von nervigen Jagdhunden Welpen nicht aus der Ruhe bringen lässt SamiNo kichert leise. „Welpenjagd, ja? Kreativ, süß und schnell, sagte er..."
Natürlich, der sechste ZAT war nicht ohne Drama. Eine bittere 0:7-Klatsche gegen Stade Rennais. Das war ein Schlag ins Gesicht, zugegeben. Doch Auxerre antwortete prompt – ein knapper 1:0-Sieg gegen Bastia, die Kamikaze-Kurve erfolgreich gemeistert. Und dann? Ein wilder 5:4-Sieg gegen Paris Saint Germain in einem Spiel, das erneut an eine Achterbahn als an Fußball erinnern ließ. AJ Auxerre kassiert tatsächlich eine Menge Tore, mehr als die meisten Konkurrenten. "Aber weißt du, was der Unterschied ist? Auxerre kassiert vielleicht viele Tore, aber sie machen einfach eins mehr. Immer.", dachte sich SamiNo und weiß dabei, dass das der Unterschied zwischen Tabellenführer und Mittelfeld ist.
SamiNo lehnt sich in seinem Stuhl zurück und nippt am Espresso. „Kein Wort des Dankes vom Tabellenführer, sagte er noch. Pff... weißt du, was ich tue? Ich danke mir. Ich danke mir für den Mut, immer nach vorne zu spielen. Ich danke mir für die Entschlossenheit, trotz Rückständen niemals aufzugeben. Ich danke mir dafür, dass ich wusste, wann ich die richtigen Spieler mit den richtigen Kraftreserven einsetzen musste.“ Ein verschmitztes Grinsen huscht über sein Gesicht. „Und ich danke niemandem sonst. Denn keiner der Teams, die gegen uns verloren haben, hat uns geholfen. Wir haben uns selbst geholfen. Danke, SamiNo. Großartiger Job.“
Dann wandert sein Blick zu einem kleinen Papierstapel am Schreibtischrand. Ein Artikel von Terrormopp, der ihn als Möchtegern-Kaiser bezeichnet und von einem „persönlichen Waterloo“ am vorletzten Spieltag spricht. SamiNo seufzt. „Ah, Terrormopp. Der Klotz am Bein, den man nicht abschütteln kann...“ Er faltet das Papier sorgfältig zusammen und wirft es in den Papierkorb. „Weiter bellen, kleiner Terrier. Die Füchse haben andere Sorgen.“
Die letzten zwei ZATs stehen an, und SamiNo ist sich bewusst, dass die Jagd noch nicht vorbei ist. Es warten Spiele gegen AS Saint-Etienne, Guingamp und Valenciennes – Teams, die alles daran setzen werden, dem Tabellenführer das Leben schwer zu machen. Doch SamiNo bleibt entspannt.
Als er sich zurücklehnt und die Tabelle noch einmal ansieht, murmelt er leise: „36 Punkte. Zwölf Siege. Vierzig Gegentore, aber was zählt, ist, dass wir die entscheidenden Spiele gewinnen.“
Er hebt die Kaffeetasse, fast wie einen Toast an sich selbst. Dann schließt er die Tür hinter sich und geht, das leise Bellen eines Welpen nur noch ein fernes Echo in seinem Hinterkopf.
Dem Männchen auf der Spur
Die Saison neigt sich dem Ende und die letzten drei Spieltage stehen an. Und die haben es für den OSC Lille in sich: Kaysersberg, Auxerre und Bastia stehen auf dem Spielplan. Keine leichten Spiele und eine mögliche Titelchance rückt fast in weite Ferne. Schauen wir uns doch mal an, was das Wochenende so bringt.
Auxerres Suppenkas... äh Trainer wird ziemlich sicher den Sieg gegen Marseille einfahren. Damit müsste Lille schon mal sieben Zähler am letzten ZAT holen, um überhaupt nur punktgleich zu landen. Da die Gegner Auxerre und Kaysersberg jeweils selbst noch über hohe Reserven verfügen, wird das aber schwer machbar sein. Der SC Bastia hingegen dürfte aufgrund doch eher geringer Reserven kaum mehr eine Chance auf den Titel haben. Aus dem Dunkel der Nacht könnte natürlich auch noch Rennes gefährlich werden, die ebenfalls über hohe Reserven verfügen, zwei Heimspiele absolvieren und auswärts gegen "NMR-Lens" ran müssen.
Für die kurze Saison möchte ich mich aber schon einmal beim Ligaleiter bedanken, der uns unter der Saison ja auch seine persönliche Sichtweise deutlich gemacht hat. Und auch Mini-Napoleon SamiNo erhält unseren Respekt für eine tolle Saison, die er am letzten ZAT wohl krönen wird. Auf ins nächste Jahr mit interessanten Beiträgen!
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SamiNo befindet sich auf einem umzäunten Feld – nicht auf einem Fußballplatz, sondern inmitten einer Hundeschule. Vor ihm steht eine bunte Truppe von Hunden, die alle auf ihre Weise unruhig sind. Dort ein hyperaktiver Jack Russell, der wie verrückt durch die Gegend hüpft, hier ein bedrohlich wirkender, aber eigentlich ziemlich freundlicher Pitbull, der immer wieder aufgeregt seinen Ball zurückbringt. Ein Dalmatiner läuft ziellos herum und scheint die Punkte auf seinem eigenen Fell zu zählen. Und dann... dann gibt es die Bulldogge.
Die (Bull)Dogge ist klein, dick, und offensichtlich französisch. Sie trägt ein Halsband mit der Aufschrift Lillou und hat eine besondere Vorliebe, die SamiNo nicht übersehen kann: Sie rammelt. Alles und jeden. Der Dalmatiner, der Jack Russell, sogar den Ball des Pitbulls. Nichts ist vor ihr sicher. Und jedes Mal, wenn SamiNo sie zur Ordnung ruft, schaut die Bulldogge ihn mit diesem typisch dämlich-süßen Blick an.
„Lillou! Hör sofort auf!“ ruft SamiNo verzweifelt, als die Dogge gerade versucht, den Jack Russell zu besteigen, der sich wild strampelnd zu befreien versucht. Lillou bleibt kurz stehen, sieht SamiNo an und macht... weiter. Der Jack Russell entkommt schließlich, springt wie ein Flummi über den Zaun, und Lillou trottet langsam auf den Pitbull zu, der sich bereits kampfbereit macht. „Oh nein, nicht den Pitbull! Der zerlegt dich in Sekunden!“
SamiNo greift beherzt ein, hebt die Bulldogge hoch und hält sie an den Pfoten. „Was mach ich bloß mit dir?“ murmelt er, während Lillou unbeeindruckt weiter in die Luft tritt, als wäre sie immer noch am Rammeln.
Die Lösung kommt ihm in einem Moment der Erleuchtung: „Du musst kastriert werden, Lillou. Es gibt keinen anderen Weg.“ Die Bulldogge hört plötzlich auf, tritt mit den Pfoten nach unten und schaut SamiNo mit weit aufgerissenen Augen an, als hätte sie gerade die schlimmste Nachricht ihres Lebens erhalten. Doch bevor er diesen Plan in die Tat umsetzen kann, klingelt ein Wecker.
SamiNo schreckt auf, schweißgebadet, und blickt sich um. Kein Zaun, keine kleine fette Dogge, kein Dalmatiner – nur sein Schlafzimmer. „Was für ein verrückter Traum“, murmelt er, während er nach seinem Handy greift, um die neuesten Nachrichten zu checken.
Doch sein Blick fällt stattdessen auf die Ligue 1-Tabelle. Dort steht AJ Auxerre weiterhin auf Platz 1. Mit 39 Punkten, einem Torverhältnis im negativen Bereich, aber irgendwie immer noch auf Titelkurs. Und am kommenden Sonntag kommt OSC Lille nach Auxerre. SamiNo schüttelt den Kopf und murmelt: „Underdog wie ein Durchschnittsteam – das ist gar nicht so falsch. Am Sonntag sind wir ja tatsächlich unter Hunden.“
Er lacht leise und schüttelt den Kopf, bevor er sich eine Notiz macht: „Vielleicht weniger Käse vor dem Schlafengehen essen.“
ZAT VIII
Ja nun, Schlussspurt in der Ligue 1.
Der vorletzte ZAT lief so wie von Stade Rennes erwartet. ein 5:4 Heimsieg (Paris Saint Germain) und zwei Auswärtsniederlagen (0:6 Olympique Lyonnais und 0:7 OSC Lille).
Mit +3 Punkten kommt Stade Rennes nun auf Rang 4 mit 34 Punkten. Auf Rang 1 kommt aktuell mit 39 Punkten AJ Auxerre. Von Rang 2 ( OSC Lille) mit 35 Punkten bis Rang 5 (S. Réunis Kaysersberg) mit 32 Punkten kommt ein Verfolgerfeld. Ab Rang 6 (Valenciennes FC) mit 28 Punkten bis Rang 10 (RC Lens) folgt das 2. Verfolgerfeld. Dahinter sind nur noch auf Rang 11 (Olympique Lyonnais) mit 19 Punkten und das BOT-Team (Olympique de Marseille) mit 12 Punkten.
Nun denn, am letzten Spieltag kommen für Stade Rennes noch AS Saint-Etienne (H), EA Guingamp (H) und RC Lens (A).
Möge Fortuna auch weiterhin wohlgesonnen sein!
S.P.Q.R!